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Presse


Frühlingsfest der hiesigen Vereine und Institutionen war nach 10jähriger Pause erfolgreich


Leichathletik

Kreismeisterschaften im Crosslaufen beim VfL Langendorf

Debütant siegt bei den Männern

 

Teilnehmerfeld krankheitsbedingt auf 90 Läuferinnen und Läufer geschrumpft

Langendorf. „Hoffentlich schießt er nicht mit der Pistole.“ Nein, bei den Kreismeisterschaften des Kreis-Leichtathletikverbandes (KLV) Lüchow-Dannenberg im Crosslaufen ging es am Sonnabend in Langendorf nicht zu wie im Wilden Westen. Doch nachdem Manfred Haacke vom KLV nach der hölzernen Klappe für die beiden Rennen bei den Jüngsten für das Startprozedere zur Startpistole gewechselt war, wurde dem einen oder anderen Kind beim dritten Lauf in der Altersklasse W/M 10/11 doch etwas mulmig.

Sechs Distanzen von 700 bis 6.480 Meter

Die Aufregung vor den offiziellen Rennen – für einige zum ersten Mal – über Distanzen von 700 bis 6.480 Metern war teilweise groß. Das trübte die Freude am Laufen aber nicht, im Gegenteil. Vor allem bei den Kleinsten war der Bewegungsdrang zu spüren. Oft schon weit vor dem Startschuss – oder der Startklappe – wurden die Muskeln gelockert, wurde gehüpft, gedehnt und angeferst. Auch unter fachkundiger Anleitung wie bei der Kindergruppe der SV Gartow, bei der Abteilungsleiterin Cornelia von der Gablentz einige Mühe hatte, ihre bewegungsfreudige Kindertruppe im Zaum zu halten.

Voller Elan ging es danach auf die flache Strecke überwiegend durch ein Waldstück südlich der Elbuferstraße. Der gastgebende VfL, der genau vor 50 Jahren an gleicher Stelle und zum kleinen Teil auf den gleichen Streckenabschnitten zum ersten Mal eine Kreismeisterschaft im Crosslaufen ausgerichtet hatte, war bestens vorbereitet und wickelte den Wettkampf ohne Probleme ab. Zwar gab es krankheitsbedingt viele Absagen, nahmen der KLV und der VfL um Streckenchef Wolfgang Schmidt zur Kenntnis. Von 128 angemeldeten Läuferinnen und Läufern gingen nur 90 an den Start. Die Stimmung war dennoch prima.

In Abwesenheit Lüchow-Dannenberger Topläufer wie Marcus Henze, Patrick Hartmann, Franziska Erstling oder Sonja Röhlke holten sich Linn Härtel (Altersklasse Frauen) von der SV Lemgow/Dangenstorf und Debütant Brahim Douini (M30) von der SV Gartow über die jeweils längste Distanz die Kreismeistertitel. Härtel siegte über 4.320 Meter in 19:47 Minuten klar vor Janneke Vock (W40/IGAS Wendland/22:40) und Antonia Kohls vom Ausrichter (Frauen/23:10). Am schnellsten waren über die zwei Runden aber zwei Nachwuchsläufer unterwegs. Georg Thiergärtner vom SV Elbufer benötigte als M14-Läufer nur 18:22 Minuten, und Fritz Wolfrath (SC Lüchow) blieb als Sieger der M15 in 18:27 Min. ebenfalls unter der 19-Minuten-Marke. Bei den Männern, die drei Runden über 6.480 Meter drehten, lag Douini, der noch nicht allzu lange bei der Leichtathletiksparte im Ostkreisklub dabei ist, in 27:54 Min. knapp vor IGAS-Neuzugang Christian Lunau (M40/27:58) und Fynn Luck (U20/SC Lüchow/29:02).

„Ehrgeizig und trainingsfleißig“

Einen starken Auftritt lieferte Merle Langer von der SV Gartow über die 2.160 Meter ab, die für die Altersklassen M/W12 bis M/ W15 ausgeschrieben waren. Das Lauftalent war nach starken 9:18 Minuten im Ziel. Damit war die W12-Siegerin als Gesamtdritte der 14 Aktiven nur vier Sekunden langsamer als W14-Siegerin Teresa Dennhof (SV Gartow) und nur 18 Sekunden langsamer als W15- und Gesamtsiegerin Jana Mieth von der TSV Hitzacker. „Merle ist ehrgeizig und trainingsfleißig und hat in dieser Saison noch einiges vor“, freute sich nicht nur von der Gablentz über das gute Rennen. Auch Jana Mieth war zufrieden mit einem „Lauf, der sich locker angefühlt hat, auf einer schönen, flachen Strecke“. Als vierter Starter blieb außerdem Anton Thiergärtner (M13) vom SV Elbufer über die knapp 2,2 km in 9:31 Min. noch unter der Zehn-Minuten-Marke.

Noch knapper waren die Einläufe im von vielen Eltern und Verwandten gesäumten Start-Ziel-Bereich bei den Jüngsten. Über die 1.430 Meter lagen die ersten fünf der 20 Mädchen und Jungen nur acht Sekunden auseinander. Am schnellsten war Matab Rashid Adam (W11/SC Lüchow) in 6:04 Min. vor Mattis Schreiber (M11/MTV Dannenberg/6:08), Aaron Wernicke (M11/SV Gartow/6:09) und Julie Larsmeyer (W11/SV Elbufer/6:10). M10-Läufer Merlin Host von der TSV Hitzacker war in 6:12 Min. ebenfalls flott unterwegs.

Mit 20 Mädchen und Jungen war auch das Rennen über 860 Meter gut besetzt. Die Top Fünf waren Wilko Schreiber (M9/ MTV Dannenberg/3:19), Mona Andree (W9/TSV Hitzacker/3:32), Julla Meyer (W9/MTV Dannenberg/3:36), Mats Fietje Hill (M8/MTV Dannenberg/3:42) und Henri Kruppa (M9/SV Gartow/3:43). Die schnellsten beim 700-m-Lauf der M/W7 waren Jona Harenberg (SC Lüchow/3:20) bei den Jungen und Leni Wegner (MTV Dannenberg/3:31) bei den Mädchen.

Quelle: EJZ v. 04.03.2025, Text/Foto: von JÖRG WOHLFEIL


Sparte Turnen

Göhrmann neuer

Turnkreis-Vorsitzender

Beim Kreisturntag in Neu Darchau fand sich ein Nachfolger für die nicht wieder kandidierende Sabine Wulf

Neu Darchau. Der Kreisturntag endete mit einer Überraschung: Reiner Göhrmann ist neuer Vorsitzender des Turnkreises Lüchow-Dannenberg. Am Ende der rund vierstündigen Sitzung ließ sich Göhrmann, der als Geschäftsführer des Kreisturntag-Gastgebers SV Elbufer und als Kassenprüfer teilnahm, in dieses Amt wählen, da es keinen anderen Kandidaten oder Kandidatin gegeben hatte. Die bisherige Vorsitzende Sabine Wulf war nach 25 Jahren Vorstandsarbeit im Turnkreis nicht wieder zur Wahl angetreten (EJZ berichtete).

Zuvor war Nicole Walther für den Bereich Bildung wiedergewählt worden als einziges Vorstandsmitglied, denn alle anderen hatten ebenso wie Wulf nicht wieder kandidiert. Und auch für diese Posten hatte es bei der Versammlung in Hildebrandts Café-Eck in Neu Darchau erst keine neuen Kandidaten gegeben. Eine während der Versammlung ausgelegte Liste, in die sich an der Verbandsarbeit Interessierte eintragen konnten, war auch leer geblieben.

Nach einer Sitzungspause und einem Gespräch mit Walther hatte sich Göhrmann bereit erklärt, den Posten zu übernehmen. Zudem wurde dann Fritz Walther, der bereits Vorsitzender der SV Gartow ist, zum Kassenwart des Turnkreisverbandes gewählt. Regine Volkmann übernimmt zudem als Mitglied des SC Lüchow und nicht mehr als Vorstandsmitglied die Organisation der traditionellen und beliebten Boßeltour.

Vor den Wahlen hatten unter anderem Landrätin Dagmar Schulz, Carsten Röhrbein vom Präsidium des Niedersächsischen Turnerbundes (NTB) und die Vorsitzenden der Turnkreise Lüneburg und Uelzen Werbung für Vorstandsposten gemacht. Auch in benachbarten Kreisverbänden habe es Krisen in den Führungsgremien gegeben, ehe man

wieder mit neuen Leuten die Kurve bekommen habe, um nicht auf die Angebote vor Ort verzichten zu müssen. Im NTB gebe es zudem stets Rat und Hilfe. Ein funktionierender Vorstand im Kreisverband sei aber schon wichtig, so Röhrbein: „Am Ende braucht es Menschen, die alles aufnehmen und weitergeben.“ Und Turnkreisarbeit sei „Dienstleistung für Vereine“, so das Präsidiumsmitglied.

„Es muss weitergehen“, begründete Göhrmann seinen Schritt und sieht den Verband weiter handlungsfähig. Der Verband müsse sich mit seinen weit über 3.000 Mitgliedern repräsentieren können. Und für einzelne Vereine sei es schwer, alleine etwas zu erreichen. Göhrmann will neue Strukturen schaffen und sich zügig mit dem Landesverband sowie den Vereinen in Verbindung setzen, um deren Wünsche und Anliegen zu erfahren.

Wulf freut sich, dass es weitergeht, nachdem die Vorstandsarbeit in den vergangenen Jahren anstrengend gewesen sei. Sie können sich nun auf ihre fünf Sportgruppen, die sie leitet, und ihren Beruf mehr konzentrieren. Wulf war ebenso wie Uwe Robohm, Kassenwartin Adelheid Höwisch und Volkmann für teilweise jahrzehntelange Vorstandsarbeit gebührend verabschiedet worden. Wulf hatte dabei besonders an Erfolge im Gesundheitssport erinnert sowie an die in den vergangenen Jahrzehnten forcierte Bildungsarbeit. Sie fragte aber auch: „Wie bekommen wir die Vereine aktiviert? Bei unseren Versammlungen sind immer nur die selben.“ Auch daher wollte sie einen Cut und kandidierte nicht wieder. Streit habe es nicht im Vorstand gegeben, sagte sie, und: „Alles hat seine Zeit.“ In den Berichten des Vorstandes war von vielen Fortbildungen und Lehrgängen die Rede, einige hatten mangels Resonanz aber ausfallen müssen. Sechs Vereine im Kreis sind Pluspunkt-Gesundheit-Vereine. Die Mitgliederzahl des Turnkreises sei wie in den Vorjahren gestiegen auf nun 3.574.

Höwisch hatte in der Kasse in den beiden Vorjahren bei einem Volumen von jeweils rund 1.000 Euro kleine Defizite verbuchen müssen, die aber durch die nun 271 Euro betragende Rücklage gedeckt seien. Röhrbein hatte dem Turnkreis attestiert, ein „aktiver Verband“ zu sein, in dem viel Herzblut stecke. Die Turnsparte des SV Elbufer hatte mit zwei Showeinlagen für viel beklatsche Abwechslung gesorgt.

Für zwei engagierte SVE-Mitglieder hatte Wulf noch eine Überraschung parat: Beate Saucke und Julia Hild erhielten für ihre Arbeit im Abteilungsvorstand und in der Übungsarbeit jeweils die silberne Turnkreisehrennadel.

 

PROBLEME BEI DER VEREINSARBEIT ERMITTELT

Viele Wünsche und Anregungen

Schon einige Zeit vor dem Kreisturntag hatte der Vorstand mit dem NTB einen Workshop veranstaltet, um Stärken und Möglichkeiten des Kreisverbandes aufzuzeigen. In Neu Darchau ermittelte beim Kreisturntag Carsten Röhrbein vom NTB-Präsidium mit den Delegierten Probleme der Vereinsarbeit. Übungsleitermangel, fehlende Hallenzeiten oder in den Ferien geschlossene Hallen sowie die Herausforderungen der Ganztagsschule waren einige. Und: Zu viel Arbeit sei auf zu wenigen Schultern verteilt. Mit dem Ausweichen auf Sportplätze würden einige Vereine aber bereits Reaktionen zeigen, lobte Röhrbein. Mit dem Aufgreifen von Trendsportarten, neuen Übungsmaterialien sowie Social-Media-Arbeit gebe es in den Klubs bereits weitere Lösungsmöglichkeiten.

Auf Röhrbeins Frage, wie der Landesverband seine Vereine unterstützen kann, gab es auch Antworten: weniger Bürokratie und geringere Abgaben, mehr Geld für die Klubs und eine schnellere Bearbeitung von Anliegen und Fragen wären hilfreich, hörte das Präsidiumsmitglied. Und allgemein gebe es zu wenig Wertschätzung für Funktionäre und Übungsleitende sowie eine Ehrenamtsmüdigkeit. Private Anbieter würden mit Konkurrenzangeboten den Vereinen auch zusetzen.

Quelle: EJZ vom 03.03.2025, A. Koopmann


Hallenfußball

Kuhglocke geht an den Sieger Ochtmisser SV II

Kuhglockenturnier des SV Elbufer

Neuling überraschte mit Platz drei

TuS Wustrow II (Platz 3) war beim Kuhglockenturnier des SV Elbufer bestes Team aus Lüchow-Dannenberg

Der Wanderpreis ist ungewöhnlich, die Freude beim Sieger aber groß. „Riesig“ war der Jubel des Ochtmisser SV II, als die Spieler des Zweitkreisklässlers aus dem Kreis Lüneburg nach dem 3:2-Erfolg im Endspiel die Kuhglocke entgegennahmen. Das spannende Finale gegen den Drittkreisklässler TuS Barskamp II war der würdige Höhepunkt eines gelungenen Kuhglockenturniers des SV Elbufer um die besondere Wandertrophäe.

SVE-Vorsitzender Jacek Nieradka zog nach dem munteren Wettstreit in der Halle in Hitzacker ein positives Fazit: Es habe viel Lob von den Gästen gegeben, die Halle sei den ganzen Sonntag über gut gefüllt und das sportliche Niveau aus SVE-Sicht beachtlich gewesen. Fast alle Gästemannschaften hätten signalisiert, nächstes Jahr wieder mitzuspielen.

Das freut Nieradka.

Er hatte im Vorfeld bei der Organisation mangels Plätzen sogar einigen Vereinen absagen müssen: „Wir hätten zwei Turniere ausrichten können.“ Erstmals hatten diesmal die Mannschaften des Kuhglockenturniers Futsal  gespielt. Diese Hallenfußballvariante sei gut angekommen, sagte Nieradka. „Das machen wir nächstes Jahr wieder.“ Auch diesmal habe der SVE wieder einige Anregungen erhalten und will sein Turnier, an dem Teams bis zur 2. Kreisklasse teilnahmen, weiterentwickeln. Einziges kleines Manko diesmal: Dass die SG Woltersdorf/Lemgow II nicht mehr zur Siegerehrung erschienen war, ärgerte Nieradka und das Organisationsteam.

 

Ein positives Fazit zog der TuS Wustrow II. Die im Wiederaufbau stehende Reserve des Zweitkreisklässlers, die mit drei Spielern der Ersten aufgefüllt worden war, siegte im Spiel um Platz drei gegen den SV Elbufer mit 3:0 und war damit beste Mannschaft aus Lüchow-Dannenberg. TuS-II-Teamchef Thomas Albrecht hatte damit nicht gerechnet. „Wir waren überrascht und zufrieden. Und Spaß gemacht hat es auch noch.“

 

Die Plätze fünf bis zehn hatte der Veranstalter im Penaltyschießen ermittelt – auch das sei auf Interesse gestoßen. Frauen-Kreisligist SG Breese/Gartow hatte zwar den letzten Platz belegt, sich aber im Männerfeld wie im Vorjahr achtbar gehalten. Auch die Seniorenmannschaft des SV Elbufer hatte trotz Rang neun gute Laune, auch wenn sie in ihrer Vorrundengruppe nur den letzten Platz belegt hatte. Das in der 3. Kreisklasse spielende Männerteam des Ausrichters zeigte sich mit dem Halbfinaleinzug und Rang vier nicht unzufrieden. Und viel Lob gab es für Referee Andreas Fischer, der fast alle Spiele gepfiffen hatte. „Mega“ sei auch dessen Leistung gewesen, lobte Nieradka.

 

Für den Sieger hatte der SV Elbufer übrigens neben der Wandertrophäe wie auch für den Zweit- und Drittplatzierten noch Pokale bereit, die die Teams behalten dürfen. Und auch die Sachpreise kamen gut an und unterstrichen den Spaßcharakter des Turniers, bei dem auch nicht im Punktspielbetrieb startende Teams wie der TSV Penkefitz immer wieder gerne gesehen sind.

Quelle: EJZ v. 13.Feb.2025, VON ANDREAS KOOPMANN

Hier nun Foto's von der Siegerehrung . . .  

Quelle: SV Elbufer (privat)


Kuhglocke für den Sieger

Beim Hallenturnier des SV Elbufer treten am Sonntag in Hitzacker zehn Mannschaften an

Hitzacker. Die Preise bei Fußball-Hallenturnieren sind oft unterschiedlich. Mal gibt es hohe Geldprämien, mal nur kleine Sachpreise oder Pokale. Beim traditionellen Hallenturnier des SV Elbufer darf sich der Sieger über eine besondere Auszeichnung freuen: Der Gewinner erhält eine Kuhglocke. Die kuriose Wandertrophäe vergibt der SV Elbufer seit einigen Jahren bei seinem Turnier und sie ist auch ein Symbol dafür, dass es bei diesem Turnier in erster Linie um den Spaß und erst dann um Ergebnisse geht. In diesem Jahr darf sich ein neues Team über die Trophäe freuen, denn der Titelverteidiger SV Göhrde ist am Sonntag nicht dabei. Für die Platzierten hält der Ausrichter noch Sachpreise bereit.

Zehn Mannschaften treten ab 10 Uhr in der Halle in Hitzacker an der Bauernstraße an. Dabei sind im bunten Turnierfeld dann neben Mannschaften aus dem Ligenspielbetrieb wie den Drittkreisklässlern SV Elbufer, SG Lemgow/Woltersdorf II und TuS Barskamp II sowie der TSV Hitzacker II (4. Kreisklasse) auch einige andere Mannschaften. Der TSV Penkefitz tritt nur bei Spaßturnieren an, der Ausrichter stellt zudem eine Seniorenmannschaft, auch Frauen-Kreisligist SG Gartow/Breese ist wieder vertreten. Die Fußballerinnen waren auch im Vorjahr dabei und wollen sich den Hallenfußballspaß erneut nicht nehmen lassen. Der früher für den TuS Wustrow aufgelaufene SVE-Vorsitzende Jacek Nieradka freut sich zudem, dass mit den Wustrow-Allstars ein Team aus der Fehlstadt mitspielt. Den Fußball in der Halle wollen alle Teams noch einmal genießen, denn dieses Turnier bildet den Abschluss der Hallensaison für Erwachsene in Lüchow-Dannenberg.

Gespielt wird wieder auf kleine Tore und mit Seitenbanden.

Gegen 14 Uhr sollen die Finalspiele beginnen.

Quelle: EJZ v. 07. Februar 2025, A. Koopmann


Geheimfavorit wurde Ruf gerecht

Bei den gelungenen Hallenzauberturnieren der TSV Hitzacker spielten an zwei Tagen 24 Mannschaften

Hitzacker. Es gab bei den Hallenzauberturnieren der TSV Hitzacker für Ulf Schmidt vom Organisationsteam einen Moment, der ihm imponiert und der den Charakter des Turniers gut widergespiegelt habe. Am Ende des ersten Tages schnappten sich die Fußballer des MTV Dannenberg Besen und fegten die Tribüne der Sporthalle in Hitzacker sauber. „Das war für sie eine Selbstverständlichkeit und eine coole Aktion“, lobte Schmidt, der auch Trainer der TSV-Fußballer ist. Zudem habe es gezeigt, dass bei den drei TSV-Turnieren Harmonie herrschte.

Die insgesamt 24 Mannschaften pflegten an beiden Tagen einen netten Umgang miteinander, Reibereien wie bei so manchem Hallen-Cup in Nachbarkreisen seien ausgeblieben – wie es auch sein soll, betonte Schmidt. Sportlich verliefen die Turniere insgesamt ausgeglichen und spannend, die Kulissen stimmten an beiden Tagen auch, die Organisatoren freuten sich über viele helfende Hände – manchmal sogar aus Gastvereinen, wie das MTV-Beispiel zeigte. „Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten“, freute sich Schmidt mit Spartenleiter und Orga-Leiter Christian Hühne.

Der Spaß am Fußball stand für die TSV laut Schmidt dabei klar im Vordergrund. „Wir machen das ja nicht, um groß Euros zu verdienen, sondern um mit anderen eine nette Zeit zu verbringen und etwas auf die Beine zu stellen.“ Über 170 zahlende Zuschauer an beiden Tagen, viele weitere TSV-Mitglieder und Gäste auf den Tribünen sowie jede Menge Spaß und Lob waren der Lohn für die TSV-Mühen.

Einziger Makel: Beim Altherrenturnier war ein Verein nicht erschienen und einer hatte kurzfristig abgesagt. Die vier verbliebenen Teams spielten daher eine Doppelrunde.

„Die Beine sind zwar etwas schwer, aber schön, dass es so etwas für unsere Altersgruppe überhaupt gibt“, freute sich Dirk Rexin mit dem ungeschlagenen Turniersieger VfL Breese/Langendorf nach dem kurzweiligen Wettbewerb. Die TSV überlegt, das Ü32-Turnier 2026 größer aufzuziehen, da laut Schmidt Interesse in weiteren Vereinen bestehe.

Groß jubeln durften auch der SV Veerßen als Sieger des Hauptturniers am Sonnabend sowie der TSV Bienenbüttel II als Gewinner des Sonntagsturniers (siehe Info-Box). Der Uelzener Erstkreisklässler hatte sich in der spannenden Vorrunde beim Spiel auf große Tore und mit Seitenbanden dem Staffelrivalen TSV Hitzacker mit 1:2 geschlagen geben müssen. Mit drei weiteren Siegen zog der SVV aber als Gruppenzweiter hinter der TSV ins Viertelfinale ein. Dort bezwang er den MTV Treubund Lüneburg II und feierte im Halbfinale mit einem 2:1 eine Revanche gegen die TSV. Dieses intensive und sehenswerte Duell war für Schmidt das „vorweggenommene Endspiel“, in dem Steffen Hiestermann für die Elbestädter getroffen hatte. Er hatte aber auch einen Neunmeter vergeben.

Ins Finale hatte sich auch der Erstkreisklässler MTV Dannenberg gespielt. In Gruppe B hatten die spielstarken Jeetzelstädter hinter Titelverteidiger BW Polz Platz zwei belegt, besiegten im Viertelfinale den Staffelrivalen SC Lüchow nach Neunmeterschießen und waren auch im Halbfinale gegen den SV Holdenstedt II im Shoot-out erfolgreich. Das Finale war aber mit einem 3:0 eine klare Angelegenheit für den SVV. Der Landesligist aus Polz hatten überraschend im Viertelfinale die Segel streichen müssen, als er dem Vorrundenvierten aus Holdenstedt glatt mit 0:3 unterlegen war.

Die TSV sicherte sich am Ende Platz drei mit einem 3:2 gegen den SV Holdenstedt II. „Wir haben als einzige Mannschaft den Turniersieger geschlagen, das ist doch auch was“, zeigte sich Schmidt auch mit der sportlichen Bilanz zufrieden. Der SV Veerßen sei zudem als verdienter Sieger seinem Ruf als Geheimfavorit mit einem weiteren überzeugenden Hallenauftritt gerecht geworden. Kreisligist SV Zernien hatte dagegen gar nicht ins Turnier gefunden und blieb punktlos.

 

TURNIER FÜR DRITT- UND VIERTKLÄSSLER

Allstars der TSV bestes hiesiges Team

Sieben der zehn Mannschaften, die am zweiten Turniertag am Hallenzauber der TSV Hitzacker für Dritt- und Viertkreisklässler teilgenommen hatten, kamen aus Lüchow-Dannenberg. Das Finale fand aber ohne hiesige Beteiligung statt. Dort setzte sich in einem Duell zweier Drittkreisklässler der TSV Bienenbüttel II gegen den FC Echem 4:2 durch. „Echem hat stark gespielt und den Torschützenkönig gestellt, aber im Finale Bienenbüttel nicht knacken können“, berichtete TSV-Trainer Ulf Schmidt. Im Spiel um Platz drei hatten sich die mit Paul Schneeberg verstärkten TSV-Allstars gegen Germania Breselenz durchgesetzt. Das lag auch an Lars Iwan, der zum besten Torwart des Tages gewählt wurde. Im Halbfinale hatten die Allstars Pech, denn sie unterlagen erst im Neunmeterschießen dem FC Echem. Die Germania hatte zuvor im Viertelfinale den SV Elbufer ausgeschaltet. Auch für den SV Karwitz, SC Lüchow II und die SG Lemgow/Woltersdorf II war in dieser Runde Schluss, für Gastgeber TSV II schon nach der Vorrunde. Dass es am Sonntag nicht eine Zeitstrafe gegeben hatte, unterstreiche den harmonischen Charakter auch dieses Turniers, so Schmidt.

 

Gruppe B

Viertelfinale

Germ. Breselenz – SV Elbufer 3:1

1. FC Echem 4 16:2 / 10
2. TSV-Allstars 4 11:6 / 10
3. SV Karwitz 4 8:10 / 6
4. SV Elbufer 4 5:13 / 1
5. SG Bleckede/Dahl. 4 4:13 / 1

 

Ü32-Turnier

1. VfL Breese/Lgdf. 6 27:4 / 18
2. TSV Hitzacker II 6 10:8 / 8
3. TSV Hitzacker I 6 12:14 / 8
4. SV Elbufer 6 5:28 / 0

Torschützenkönig: L. Bannöhr (VfL Breese/L.)

Bester Torwart: M. Tiedemann (SV Elbufer).

 

Quelle: EJZ v. 21.01.2025, A. Koopmann

Allstars und ein Geheimfavorit


Fußball: TSV Hitzacker richtet am Wochenende drei Hallenzauber-Turniere mit insgesamt 26 Mannschaften aus Hitzacker. Mittlerweile seit gut einem Jahrzehnt bietet die TSV Hitzacker im Winter ein Fußball-Hallenturnier an.
Was klein begann, hat sich gemausert und ist in diesem Winter das größte Männerturnier im Kreis. Genau genommen sind es sogar drei Turniere mit insgesamt 26 Mannschaften aus vier Kreisen, die am Sonnabend und Sonntag in der Halle an der Bauernstraße mitspielen. Und diesmal gibt es eine Premiere, denn neben einem Turnier für Männer-Kreisligisten und höhere Kreisklässler und einem für Dritt- und Viertklässler bietet die TSV erstmals ein Ü32-Turnier an.

„Das hat sich spontan ergeben“, schildert TSV-Trainer Ulf Schmidt vom Organisationsteam. Bei der TSV gebe es eine Trainingsgruppe mit vielen Altherrenspielern. „Die wollten in der Halle mitkicken, haben gemerkt, dass auch andere Vereine Lust auf so etwas haben, und nun bieten wir ihnen eine Möglichkeit dafür.“

Neben zwei Mannschaften der TSV mischen am Sonnabend ab 11 Uhr auch der Nachbarverein SV Elbufer, FC SG Gartow, VfL Breese/Langendorf und der TuS Barskamp mit. Ein Turnier für diese Altersklasse hat es lange nicht mehr in Lüchow-Dannenberg gegeben.


Dass der Hallenzauber der TSV so gut angenommen wird, hänge wohl auch mit der familiären Atmosphäre zusammen, meint Schmidt. Die TSV nehme nur geringe Startgelder, schütte lediglich kleine Sachpreise wie Bälle aus und lege viel Wert auf eine gute Stimmung. Der sportliche Ehrgeiz sei schon da, betont Schmidt. Und im SC BW Polz aus Mecklenburg-Vorpommern sei auch ein Landesligist im Hauptfeld dabei, der seinen Vorjahrestitel verteidigen will. Das Gesamtkonzept komme einfach an, wie auch die im Vorjahr wieder gute Zuschauerresonanz zeige. Und: „Wir hatten noch viele Anfragen, mussten einigen Vereinen absagen“, erläutert Schmidt mit Abteilungsleiter Christian Hühne, der sich „in der Organisation richtig reinhängt“, betont der Coach.
Beim mit zehn Teams besetzten Männer-Hauptturnier am Sonnabend ab 14 Uhr ist für Schmidt neben BW Polz der Uelzener Erstkreisklässler SV Veerßen ein Geheimfavorit auf den Gesamtsieg. „Die haben diesen Winter schon einige gute Turniere gespielt und haben einige starke Spieler“, zeigt er Respekt. Mit dem SVV spielen die weiteren Erstkreisklässler SC Lüchow und Dahlenburger SK in Gruppe I, der Zweitkreisklässler SV Holdenstedt II sowie der Gastgeber aus Hitzacker. Die ebenso in der 1. Kreisklasse aktive TSV soll mindestens das Halbfinale erreichen, fordert Schmidt. In das ziehen die jeweils beiden Gruppenbesten ein.
In Gruppe II laufen neben dem Gast aus Polz der Kreisligist SV Zernien und die weiteren Erstkreisklässler MTV Treubund Lüneburg II und MTV Dannenberg sowie der MTV Römstedt II als Spitzenreiter der 2. Kreisklasse Süd auf.
Am Sonntag gibt es beim Turnier der Dritt- und Viertkreisklässler viel Lokalkolorit, denn sieben der zehn Teams sind aus Lüchow-Dannenberg (siehe die Rubrik „Sport am Wochenende“ unten). Weit vorne erwartet der Ausrichter die TSV-Allstars. Das Team besteht aus ehemaligen Fußballern der TSV wie zum Beispiel Constantin Kunter oder Sören Michaelis und besitze laut Schmidt viel Potenzial. Titelverteidiger Arminia Bierzelt ist nicht dabei.
An beiden Tagen wird mit Banden auf den Längsseiten des Spielfeldes sowie auf große Tore gespielt.
Ausgezeichnet werden bei den beiden Männerturnieren auch der jeweils beste Torhüter sowie die Torschützenkönige.

Quelle: EJZ v. 17.01.2025,  v. A. Koopmann



Badminton

Badminton: Platz drei für Beyer

Neu Darchau. Platz drei hat Sophia Beyer vom SV Elbufer bei einem Badminton-D-Ranglistenturnier in Wallhöfen belegt. Im Bronzematch besiegte die im Ligaspielbetrieb für den TuS Reppenstedt antretende Beyer ihre Konkurrentin Yasmin-Aisha Kizildag vom BSC Hastedt mit 21:17, 17:21 und 22:20 knapp, aber verdient, freute sich Kim Stobernack vom Trainerteam des SVE. Da in den Weihnachtsferien die Sporthallen geschlossen waren, hatte sich Beyer nicht optimal vorbereiten können, bedauerte ihr Coach. Ohne Ferienauszeit wäre aus seiner Sicht daher mehr drin gewesen für Beyer.
 
Damit hatte auch Leon Höglund vom SVE und TuS Reppenstedt im D-Turnier der Männer zu kämpfen. Er hatte zudem erneut Pech in der Auslosung: Der an Position vier gesetzte Höglund traf in seinem Auftaktmatch auf den früheren Verbandsklassenspieler und späteren Turniersieger Boji Wong vom TSV Wallhöfen. Der hatte laut Stobernack über ein Jahr nicht mehr an Turnieren teilgenommen, war daher ungesetzt und gab bei diesem Turnier nicht einen Satz ab. Höglund sicherte sich danach mit drei Siegen in vier Spielen Platz neun im 16 Spieler umfassenden Feld. In seinem letzten Match des Tages hatte er Erik Goldberg vom Post-SV Leer mit 18:21, 21:15 und 21:18 bezwungen.
 
Das Niveau in Wallhöfen war beachtlich. Da es in der Region nur wenige Turniere gebe, träten bei D-Wettkämpfen auch Spieler an, die „eigentlich in C-, B- und A-Ranglistenturniere gehören“, erläutert Stobernack. Die wollen sich weite Fahrten sparen, um Ranglistenpunkte zu sammeln, sei seine Erfahrung. Und daher täusche die Bezeichnung D-Turnier über das tatsächliche Niveau hinweg. „Das ist die neue Normalität“, so der Coach.

Quelle: EJZ v. 10.01.2025,koo

 


Fußball

Beständig unbeständig

Fußball: In der 3. Kreisklasse gibt es viele Überraschungen – Knapp fünf Monate Winterpause

Lübbow. Eines ist sicher in der 3. Fußball-Kreisklasse: Nichts ist sicher. Überraschende Ergebnisse sind in der Oststaffel mit den neun Lüchow-Dannenberger Mannschaften an der Tagesordnung. Das dürfte sicherlich mit den oft wechselnden Besetzungen der vielen Reserveteams zusammenhängen. Aber wohl auch mit den vielen Derbys in der Staffel, die auch gerne als „alte Lüchow-Dannenberger Kreisklasse“ bezeichnet wird.

Ein Lied von den Überraschungen kann Germania Breselenz singen: Ende September grüßte die aufstiegswillige Elf von Trainer Christian Mohrmann mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Spitze als Tabellendritter. Vier Spiele und drei Niederlagen weiter steht die Germania auf Rang fünf und backt kleinere Brötchen. Bis zu sechs Stammspieler fehlten zuletzt, besonders auf der Torwartposition knirscht es. „Die Jungs und besonders der nun im Tor stehende Timo Fox machen es für die Umstände gut. Aber so viele Ausfälle kannst du nicht auffangen.“

Zum Abschluss setzte es ein 1:4 beim bärenstark besetzten VfL Breese/Langendorf III. In Halbzeit eins hielt die Germania laut Mohrmann noch gut mit und haderte, dass der Referee einen Treffer nicht gab – Abseits. Dann setzte sich der amtierende Meister VfL III mit Bezirksligaspielern wie Timm Draeger, Marten Albrecht und Fabian Schmidt durch. „Mit dieser Personallage brauchen wir uns um den Aufstieg keine Gedanken machen“, sagt Mohrmann – mit 18 Zählern stehe seine Elf aktuell auch nur fünf Punkte über dem Strich.

Beim zuletzt gekletterten Tabellennachbarn VfL III, der im Sommer zugunsten der Zweiten einige Spieler ziehen lassen musste, sieht es in puncto Personal ähnlich aus. Vor dem Match gegen die Germania hatte der mau besetzte VfL III ein 1:3 beim Tabellenachten SC Lüchow II kassiert, der in seinem letzten Spiel des Jahres gut aufgelegt war. Eine Woche zuvor hatte der SCL II bereits mit dem Remis gegen den Spitzenreiter SG Soltendieck/Bodenteich III aufhorchen lassen. Davor hatten die Kreisstädter allerdings gegen das bis dahin noch sieglose Schlusslicht TuS Lübbow 2:4 verloren – ein Auf und Ab.

„Das Schöne ist, dass diese Klasse so herrlich ausgeglichen ist, da kann immer was gehen“, sagt nicht nur Mohrmann. Der SCL II mit seinen vielen jungen Spielern bestätigt diese Aussage: In fünf Partien gegen die Top drei der Tabelle hat er viermal gepunktet – gegen die letzten Drei aber verloren.

Oben steht punktgleich hinter dem Spitzenreiter die FSG Südkreis II. Die hatte Anfang Oktober auf Platz eins gestanden, dann aber in Topspielen erst Federn gelassen, um mit einem knappen 2:1 gegen die Germania wieder in die Spur zu finden. Auf Platz drei ist die SG Lemgow/ Woltersdorf II gut dabei. Die Spielfreude spiegelt sich in den Ergebnissen wider.

Spannend geht es ebenfalls im Tabellenkeller zu. Dort machte neben dem VfL III und SCL II zuletzt auch der SV Elbufer Boden gut. Und das mit immer wieder neuen Torwarten, denn Feldspieler hüten laut Trainer Jacek Nieradka das SVE-Gehäuse. Mit einem ausgebildeten Stammkeeper würde sein Team oben mitspielen, ist sich der Coach sicher. Er blickt positiv voraus, denn er sieht einen Aufwärtstrend.

Im Duell der beiden Teams auf den Abstiegsplätzen setzte sich der FC SG Gartow II 5:0 gegen das Schlusslicht TuS Lübbow durch und schaffte den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. „Das war souverän und ein schöner Abschluss des Jahres“, erklärt Thies von der Lieth, der mit Falko Kruse das FC-SG-II-Team betreut. „Wir mussten aber auch was zeigen.“ Und die junge Truppe um den treffsicheren Hamza Haswa habe in diesem Match geliefert. Zuvor habe es oft nicht wie erhofft geklappt: „Wir mussten oft rotieren. Die Jungs haben aber Bock“, ist das Betreuerduo zuversichtlich.

Der TuS Lübbow haderte dagegen wie schon beim 1:1 gegen den SV Karwitz. Da war mehr drin, sagte TuS-Trainer Alexander Holz zu diesem Spiel und ärgerte sich über einen nicht gegebenen Elfmeter für sein Team. Abgeschlagen, aber nicht mutlos steht der TuS unten. Die Fehler hat er erkannt: „Es ist immer eine Konditionsfrage, zweite Halbzeit gibt es bei uns einen Bruch“, so Holz. Mit einer weitaus besseren Vorbereitung und neuen Impulsen will der TuS Lübbow 2025 klettern.

Zeit genug für eine vernünftige Vorbereitung haben die Klubs: Ende März steht erst der nächste Spieltag an – knapp fünf Monate dauert in der 3. Kreisklasse die Winterpause. Auch in der kann sich einiges ändern – so viel ist ebenso sicher.

 

SV KARWITZ MIT POSITIVER SERIE, ABER:

„Unentschieden bringen einen nicht weiter“

Das ist schon kurios: Der SV Karwitz hat seine sechs letzten Spiele in diesem Jahr nicht verloren – und steht in der 3. Kreisklasse als Zehnter doch nur knapp über dem Strich. „Unentschieden bringen einen nicht weiter“, sagt Trainer Peter Hesse nach zuletzt vier Remis. Insgesamt sechs der 13 Partien des Absteigers endeten ohne Sieger in dieser auch für ihn „interessanten Staffel“. Die Ursachen hat Hesse erkannt: Seine Mannschaft habe manchmal nicht ihr Potenzial abgerufen und weise eine schlechte Chancenverwertung auf. Arthur Lefler ist mit zwölf Toren zwar drittbester Torschütze der Staffel – hat er Ladehemmung, sieht es aber nicht gut um den SVK aus wie beim Jahresfinale in Lübbow. Dort hatte Lefler erst in Minute 89 per Strafstoß ausgeglichen. Hesse bleibt aber optimistisch: Platz sechs ist auch nur zwei Punkte entfernt – und dieser Rang bleibe das Ziel. Nach der Winterpause will der SVK klettern. „Da müssen wir sofort bereit sein, denn neun Spiele sind es nur noch.“ Und dann will der SV Karwitz mehr Siege als Remis einfahren, um nicht in Abstiegsgefahr zu geraten – vielleicht dann auch mit neuen Spielern, sagt Hesse

Quelle: EJZ v.21.11.2024, ANDREAS KOOPMANN


Leichtathletik


Badminton

Kim Stobernack stellt die Badmintonsparte vor . . .

<> Sieg für Leon Höglund <>

Neu Darchau. Leon Höglund hat bei den Bezirksmeisterschaften im Badminton in Winsen/Luhe das Match um Platz elf gewonnen. Aufgrund eines Übermittlungsfehlers und eines vom Verband falsch veröffentlichten Ergebnisses hatten wir in unserer Montagsausgabe [siehe Artikel oben] ein anderes Ergebnis genannt.

EJZ v. 07.Nov.2024


Leichtathletik

Hitzacker-Herbst-Härte  2024

Eine starke Leistung zeigte U14-Starter Georg Thiergärtner vom SV Elbufer mit Gesamtplatz 13.

„Anspruchsvoll und schön“

31. Hitzacker-Herbst-Härte mit fast 400 Teilnehmenden – Gute Ergebnisse
Hitzacker. Am Ende war es immerhin nicht so „superhart“ wie befürchtet. Vor dem Start der 31. Hitzacker-Herbst-Härte hatte Reiner Burmester, der 1992 den Lauf ins Leben gerufen hatte und im Organisationsteam mit anpackt, die Teilnehmenden auf einige schwierige Passagen des 10-km-Geländelaufs der TSV Hitzacker hingewiesen. An denen könnte die ohnehin schon happige Strecke noch schwerer als sonst zu meistern sein. Doch das milde Wetter der Vortage und Arbeiten an der Strecke hatten die Laufwege durch die Wälder wohl noch in einen insgesamt guten Zustand versetzt. Einige erfahrene Herbst-Härte-Aktive sahen keinen großen Unterschied zu den Vorjahren und meisterten den Lauf durch die Elbhöhen vom Kniepenberg bis zum Verdo in Hitzacker durch meist herbstlich gefärbte Wälder gut. Und wer neu dabei war, ließ nach Burmesters Worten eine Extraportion Vorsicht walten.
Start-Ziel-Sieg für Schenk
Anstrengend war die Herbst-Härte auch so wieder für die 333 Läuferinnen und 52 Walker/innen. Die hatten zwölf teilweise deftige Anstiege und 220 Höhenmeter zu absolvieren. Richtig gut bewältigte alles Gesamtsieger Sven Schenk. Der Läufer des MTV Himbergen feierte einen Start-Ziel-Sieg und hatte nach starken 36:01 Min. fast zwei Minuten Vorsprung auf seinen schärfsten Konkurrenten Steffen Hannich vom VfL Wolfsburg. Das war Schenks fünfter Härte-Sieg. Er komme seit Jahren gerne nach Hitzacker. „Das ist einer der anspruchsvollsten, schönsten und abwechslungsreichsten Läufe in Norddeutschland. Etwas Ähnliches gibt es im Harz.“ Der 32-Jährige habe versucht, locker zu laufen und das Rennen zu genießen. Fast jedes Wochenende starte er: „Wenn es passt, warum nicht?“, hat er Lauflust und will wiederkommen.
Lauflust hatte auch Sonja Röhlke von der IGAS Wendland, die ebenfalls ihren Vorjahressieg wiederholte. Eine Woche zuvor sei sie mit ihrer Leistung beim 10-km-Lauf im Rahmen des Wendland-Marathons unzufrieden gewesen. „Diesmal lief es rund“, strahlte die 48-Jährige. Unter 50 Minuten wollte sie bleiben, mit 48:31 Min. gelang ihr das famos.
Grund zur Freude hatte auch Linn Härtel von der SV Lemgow/ Dangenstorf nach 52:19 Min. als Gesamtdritte hinter Mariel Buchholz (vereinslos/50:18 Min.). Drei Läuferinnen des rund 30-köpfigen Teams Schilfbeet Breese/Marsch auf den Plätzen 11 (Bettina Riedl/56:30 Min.), 13 (Monique Otte/58:25 Min.) und 15 (Gesa Bent/59:04 Min.) unterboten auch die Stundenmarke wie Elisa Lafuente Hernandez (Zipfelstürmer) in 59:58 Min. gerade noch. Jana Mieth von der ausrichtenden TSV Hitzacker feierte in 1:01:42 Std. den Altersklassensieg in der U16.

Im Männerfeld war Paul Schneeberg (TSV) bester hiesiger Läufer, konnte aber nicht an seine gute Vorjahresleistung anknüpfen. In 45:04 Min. war er nun 2:14 Min. länger unterwegs und belegte Rang elf im Gesamtfeld. Knapp dahinter folgte M40-Starter Stephan Pfefferling vom MTV Dannenberg (45:13 Min.).

Viel Lob heimste Georg Thiergärtner ein: Der Nachwuchsläufer des SV Elbufer deutete einmal mehr sein Talent an. In 45:21 Min. war er M14-Sieger und belegte Rang 13 im Gesamtklassement. Auch sein Bruder Anton (1:00:10 Std.), U16-Starter Fritz Wolfrath (SCL/51:18 Min.) sowie Jendrik Tornow (siehe auch Artikel unten) überzeugten.
M35-Sieger Kai Brummund (47:36 Min.) und M30-Läufer Torben Potratz (48:06 Min.), ebenfalls vom Team Schilfbeet, unterboten wie Gunnar Tebel (SVL), Fynn Luck (SCL) und Ironman Jörgen Reckewell (MTV) noch die 50-Minuten-Marke. 108 der 217 Männer und Jungen knackten die Stunden-Marke.
Im Ziel pusteten sie wie eigentlich alle durch. Die Treppenstufen hoch zum Weinberg hatten auf dem letzten Kilometer noch einmal Kraft gekostet. Dort hatten die Trommelgruppe Xamba wie auch Zuschauende für Aufmunterung gesorgt.
Ohnehin spendeten an einigen Punkten der Strecke Menschen Applaus oder feuerten an – manchmal auch mit lustigen Plakaten. Das ließ die Läuferinnen und Läufer die Strapazen und die matschigen Stellen für einige Momente vergessen.
Wer weiter hinten lief, nahm es ohnehin manchmal mit Humor. „Als ich an die brisanten Stellen kam, war schon alles festgetreten“, schmunzelte M45-Starter Thomas Lippe vom SV Küsten, der zufrieden im hinteren Drittel ins Ziel kam.
Zufrieden war auch Meike Lange. Sie zog mit dem Helferteam eine positive Bilanz nach ihrer ersten Herbst-Härte als Organisationsleiterin, nachdem Burmester diesen Posten abgegeben hatte. Ein reibungsloser Ablauf und viel Lob – so mache auch den Helfern der Lauf Spaß. Erst am Montag stellte sich heraus: Einen Unfall habe es gegeben, als ein Läufer umknickte. Er lief aber noch durch und ging erst gestern zum Arzt. Diagnose: Wadenbeinfraktur.

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Härte-Splitter

Ältester Starter: Mit einem Sack Kartoffeln ehrten die Ausrichter Dieter Dolif von der IGAS Wendland als ältesten Teilnehmer der Herbst-Härte. Der 1939 geborene Dolif hatte als M85-Starter in 1:18:42 Std. noch 14 Männer hinter sich gelassen. Erstmals nahm ein Aktiver bei diesem Lauf in dieser Altersklasse teil. Jüngster Teilnehmer war U8-Starter Max Kien vom Team Sönkes Süßkartoffeln, der 1:14:03 Std. lief.

T-Shirts: Drei der 290 Herbst-Härte-T-Shirts sind bei den Ausrichtern übergeblieben. Alle Helferinnen und Helfer sowie die vorangemeldeten Läuferinnen und Läufer erhielten das begehrte Souvenir.

Duschtaxi: Der Bustransfer für die Teilnehmenden vom Verdo zum Start am Kniepenberg wurde wieder gut angenommen. Auch ein Duschtaxi hatten die Ausrichter wieder organisiert, das Läuferinnen und Läufer nach dem Rennen vom Verdo zur Sporthalle in der Bauernstraße transportierte und sie dort wieder abholte.

Mixed-Wertung: Das Team Schilfbeet Breese/Marsch I sicherte sich in 4:28:57 Std. den Sieg in der Mixed-Wertung vor der TSV Hitzacker I (4:39:39 Std.) und den Lauffüxxen Salzwedel (5:03:30 Std.). Pro Mannschaft wurden fünf Aktive gewertet, mindestens zwei müssen weiblich sein. Der Preis: ein Freitag-Abend-Buffet für fünf Leute im Parkhotel Hitzacker, das einer der vielen Unterstützer des Laufs ist. Zum Siegerteam gehören Kai Brummund, Torben Potratz, Bettina Riedl, Philipp Matzke und Monique Otte. Neun Teams kamen in die Wertung.

Dauerstarterin: Kerstin Wiethake vom Post-SV Uelzen war auch bei der 31. Auflage des Kult-Rennens des Nordens wieder am Start. Die mehrfache Siegerin hat noch nie einen Herbst-Härte-Start verpasst und feierte diesmal Platz eins der W60 in 58:49 Min.

Sieger: Einige weitere hiesige Aktive feierten erste Plätze in Altersklassen mit Konkurrenz: U12 Jendrik Tornow (Zipfelstürmer) 55:15 Min.; M65 Rudi Lang (IGAS) 52:15 Min.

Ergebnisse: Weitere Resultate sind unter www.herbsthaerte-hitzacker.de zu finden.

Quelle: EJZ v. 29.10.2024,

Foto und Text v.  Andreas Koopmann


Badminton

Hohe Ziele in Neu Darchau

Die Badmintonsparte des SV Elbufer bietet ambitioniertes Training an – Talente gut in Ranglisten vertreten

 

Neu Darchau. Wenn Kim Stobernack jemanden mit dem „Bratpfannengriff“ Badminton spielen sieht, greift er ein. Wer mit dem starren Griff den Schläger halte, komme schnell an Grenzen. Besonders für angeschnittene Bälle und Rückhandschläge sei dieses Handling ungeeignet. Sofort zeigt der Übungsleiter des SV Elbufer dann Anfängern, wie man den Schläger halten sollte und aus dem Unterarm schlägt. „Bratpfannengriff geht gar nicht, eine gute Technik ist wichtig.“ Denn Stobernack und seine Mitstreiter haben viel vor.

„Wir wollen unser Badminton-Angebot etwas anders ausrichten“, erklärt Stobernack. Er und zwei weitere Trainer wollen ambitionierte Spielerinnen und Spieler weiterbringen. „Nur rumdaddeln bringt nichts“, meint Stobernack. Fordern und fördern sei das Motto in Neu Darchau, hohe Ziele setzen. Und das komme an, die Gruppe wächst und freut sich über neu dazugestoßene Jugendliche.

Seit über 30 Jahren spielt Stobernack schon Badminton. Seit einigen Jahren lebt er in Quarstedt in der Gemeinde Neu Darchau und hat dort die Badmintonsparte des SVE vor gut einem Jahr neu aufgestellt. Die bietet immer noch Just-For-Fun-Spielern jeweils Freitags eine Hallenzeit an. Der Kern der Sparte ist aber weitaus ehrgeiziger, unterhält Kooperationen mit den Badminton-Hochburgen TuS Reppenstedt und VfL Lüneburg, kann so bis zu fünfmal Training pro Woche erleben und will höher hinaus. Wie Leon Höglund.

Der 19-Jährige hat vor einigen Jahren in der Hobbygruppe des SVE angefangen und trainiert seit gut einem Jahr intensiv. Im Ranking der über 5.000 in Deutschland gelisteten Badmintonspieler ist der Neu Darchauer bereits unter den Top-900 gelandet. Beim TuS Reppenstedt schmettert er in Bezirksklassen-Punktspielen mit und möchte nächste Saison in Lüneburg in der Verbandsklasse oder der niedersachsenweiten Landesliga durchstarten. Er ist für Stobernack „ein Überflieger“ mit einem „Super-Abwehrverhalten, er bringt alles zurück“.

Fünf Trainingseinheiten pro Woche – drei in Neu Darchau und zwei Lüneburg – seien nicht zuviel, sagt Höglund, der nebenbei noch Zuhause Krafttraining betreibt und beim SV Elbufer auch als Trainer mitwirkt. „Wenn man besser werden will, muss man jede Gelegenheit nutzen, um das zu schaffen.“ Sein nächstes Ziel ist ein Ranglistenplatz unter den Top 500. Im Trikot des TuS Reppenstedt hat er bisher alle seine Saisoneinzel gewonnen und möchte an diesem Wochenende bei der Bezirksmeisterschaft in Winsen/Luhe mit fünf weiteren SVE-Mitgliedern durchstarten. Lieber ranklotzen als daddeln – wie Stobernack mag es Höglund intensiv.

Sophia Beyer ist eins der weiteren SVE-Talente. Die 17-jährige aus Neu Darchau ist seit gut zwei Jahren dabei. Dass es beim Training „in die Vollen geht“, habe auch Beyer von Anfang an Spaß gemacht. Es sei ja schließlich „Badminton und kein Federball“, das man als geselligen Freizeitspaß miteinander und nicht wie Badminton gegeneinander spiele. Das Training in Lüneburg und die Spiele in Reppenstedt will auch sie nicht missen: Dort könne man sich mit Besseren messen und lernen. Natürlich sei das oft fordernd, aber der Zufriedenheitsfaktor sei am Ende des Tages stets groß.

Erfolge feiert sie auch: Mit Stobernack spielt sie beim noch ungeschlagenen Erwachsenen-Kreisligisten TuS Reppenstedt II mit und hat vor Kurzem in Einzel und Doppel ihre vier Partien als Siegerin beendet. Und: Bei den zweitägigen Bremen-Masters erreichte sie im C-Feld das Finale. „Sie kann auch schon in B-Feldern mitspielen“, lobt Stobernack. In der deutschen U19-Rangliste belegt Beyer mittlerweile Rang 447 unter knapp 3.400 Spielerinnen. Auch sie sei bereit für mehr. „Und ein bisschen geht noch“, lacht Beyer und freut sich auf neue Herausforderungen.

Die will ihr der Verein bieten. Dass der SVE es ernst meint, zeige die Tatsache, dass in Neu Darchau drei Trainer „für zwei Handvoll Leute da sind“, betont Stobernack. Olaf Spoida aus Ventschau ist ebenfalls als Coach dabei. Der frühere Hannoveraner spielt seit 40 Jahren diesen schnellen Sport, bei dem der Federball Geschwindigkeiten bis zu 400 km/h erreicht. In Lüchow-Dannenberg gebe es zwar wenig Badminton. Mittlerweile sei auch er stolz darauf, was und wie der Verein den Sport umsetze und wie die Jugendlichen das intensive Training annehmen.

Die Möglichkeiten in Neu Darchau sind allerdings zeitlich und räumlich begrenzt. Zwei Spielfelder können sie in der kleinen Grundschulhalle aufbauen, bei Bedarf ein weiteres am Rand. „Mehr Trainingszeiten in Neu Darchau wären schön“, sagt Stobernack, doch die Halle sei ausgebucht. Daher reisen die SVE-Sportlerinnen zum Training und zu Wettbewerben auch in den Kreis Lüneburg oder besuchen Turniere in Norddeutschland. In Lüneburg gibt es unter anderen von Melvin Bredehöft Trainingseinheiten. Der frühere Landesligaspieler ist ein Coach beim VfL Lüneburg – ein Verein, der vor zwei Jahrzehnten auch schon mal in der 2. Bundesliga antrat.

Ob der SV Elbufer irgendwann auch mal eine Punktspielmannschaft stellt? „Das ist schwer“, weiß Stobernack. Mindestens zwei Frauen und vier Männer müssen in einem Team antreten und spielen insgesamt vier Doppel und vier Einzel. „Wenn sich noch mehr ambitionierte Spielerinnen und Spieler finden, kann man es theoretisch machen“, sagt Stobernack. An ihm soll es nicht liegen – er hat Lust, noch mehr Menschen aus der Region den schnellen Sport schmackhaft zu machen.

 

Quelle: EJZ-online, 18.Okt.24 <> Text und 2 Fotos v. Andreas Koopmann


Leichtathletik

Leichtathletik

Teamgeist, der beflügelt

Georg Thiergärtner läuft 800 m in persönlicher Bestzeit

Der Kreis-Leichtathletikverband Lüchow-Dannenberg freut sich als Gastgeber über einen gelungenen Jugend-Kreisvergleich mit drei vierten Plätzen

Lüchow. Leichtathleten treten für gewöhnlich eher als Einzelkämpfer in Erscheinung. Ab und an macht sich bei den Individualisten aber auch ein Gefühl von Teamgeist breit. Das gilt vor allem, wenn der traditionelle Jugendvergleich der Kreise des früheren Heide-Bezirks ansteht.

In diesem Jahr war der Kreis-Leichtathletikverband (KLV) Lüchow-Dannenberg wieder als Gastgeber an der Reihe. Die Ausrichter freuten sich am Sonntag auf der Anlage in Lüchow über einen gelungenen Wettkampf mit über 200 Aktiven, mit rund 50 Helferinnen und Helfern, über fast optimales Wetter, über gute Leistungen – und über viel Teamgeist bei den Mannschaften aus Celle, Harburg-Land, Lüneburg, Uelzen und dem Heidekreis sowie aus dem Wendland.

„Für Leichtathleten gibt es selten die Gelegenheit, als Mannschaft in Erscheinung zu treten“, weiß Manfred Haacke vom Ausrichterteam des KLV. „Das ist insofern schon eine besondere Veranstaltung, bei der wir alle mitnehmen wollen.“ Der hiesige Verband hatte für alle drei Altersklassen U12, U14 und U16 der weiblichen und männlichen Jugend komplette Teams nominiert und vorher zweimal gemeinschaftlich trainiert, selbst wenn der eine oder die andere vom Leistungsniveau her womöglich etwas abfiel. Nicht alle Kreise waren mit sechs kompletten Fünferteams – jeweils drei Mehrkämpfer und Mehrkämpferinnen sowie je zwei 800-m-Läuferinnen und -Läufer – angereist und konnten so weniger Punkte sammeln. Der hiesige Verband mit Jugendwartin Lea Marie Koch freute sich auch daher dreimal über Rang vier unter den sechs Kreisen. „Für uns war das ein sehr erfolgreicher Wettkampf“, bilanzierte Koch. „Die Kinder konnten Erfahrungen bei so einer großen Veranstaltung sammeln, die Möglichkeit haben viele nicht so oft. Alle haben ihr Bestes gegeben, und die Unterstützung von den Trainern bei der Betreuung war auch super.“

In grünen Kreisauswahltrikots, jeweils mit den Vornamen der hiesigen Aktiven versehen, gingen die Aktiven aus der Region auf Punktejagd. Die Mädchen und Jungen feuerten sich dabei oft gegenseitig an oder feierten mit ihren Teamgefährten gelungene Hochsprungversuche, weite Sätze in der Weitsprunggrube oder flotte Sprints auf der Kunststofflaufbahn. „Da war schon ein Zusammenhalt zu spüren. Schön, dass so viele Kinder dabei waren“, stellten Ringo Mantey und Julia Brandt aus dem Trainerteam des MTV Dannenberg fest. Der Teamgeist beflügelte so manche oder so manchen.

Viel Grund zur Zufriedenheit hatte unter anderem Louis Brandt (MTV). In der Klasse U14 und dort in der Altersklasse M13 gewann er den Dreikampf mit 1.320 Punkten und den Vierkampf mit 1.715 Punkten jeweils vor 13 Konkurrenten aus den anderen Kreisen. Dabei stellte der Dömitzer, der wie seine Schwester Emilia erst vor knapp eineinhalb Jahren mit der Leichtathletik angefangen hat, jeweils persönliche Bestleistungen auf und findet sich auf Landesebene unter den Top Fünf wieder. Im Ballwurf (43,50 m) und im Hochsprung (1,34 m) verbesserte er sich leicht, im Weitsprung mit 4,43 m und mit starken 10,01 Sek. über 75 m kam er dicht an seine bisherigen Topleistungen heran. „Er kam direkt aus den Ferien und war vielleicht ganz gut ausgeruht“, scherzte Trainer Ringo Mantey, der sich über einen starken Wettkampf Brandts freute.

Auch Brandts Schwester Emilia durfte sich freuen. In der U12 (W10) wurde sie mit 1.036 Punkten im Dreikampf Zweite einer Siebenerkonkurrenz. Mia Sole Hill (MTV/W11) sammelte in der U12 ebenfalls viele Punkte für die hiesige Auswahl. Zweimal kam sie dicht an ihre Bestleistungen heran, unter anderem mit starken 4,03 m im Weitsprung. Mit elektronisch gestoppten 7,79 Sek. über die 50 m eroberte sie Platz eins in der Bezirksbestenliste. Der Lohn war eine neue persönliche Bestmarke im Dreikampf mit 1.237 Punkten und Platz zwei in der 16er-Konkurrenz. Ohnehin erwies sich das U12-Mädchenteam aus dem Wendland als Punktegarant. Das Quintett, zu dem noch Dreikämpferin Amelie Maria Hartz (W11/943 Punkte) sowie die starken 800-m-Läuferinnen Lenja Linke (SC Lüchow/W10/3:05,66 Min.) und Merle Langer (SV Gartow/ W11/3:06,63 Min.) gehörten, verbuchte satte 3.918 Punkte. In der Kreiswertung der U12-Mädchen war nur der Kreis Lüneburg besser. Eine gute Leistung über die 800 m lieferte außerdem Georg Thiergärtner (SV Elbufer/M13) ab, der sich leicht auf 2:37,38 Min. verbesserte.

Nicht ganz an seine Bestleistung im Vierkampf kam Laurin Steep (MTV/M15) heran. Mit 2.120 Zählern blieb er 74 Punkte unter seinem bisherigen Topwert, mit dem er in der Landesbestenliste Sechster ist. Bei nur 4,83 m ließ er vor allem im Weitsprung Punkte liegen. „Er hatte von Beginn an Probleme bei der Beschleunigung und war körperlich wohl nicht bei 100 Prozent“, berichtete Trainer Ringo Mantey, dass sich sein Schützling tags darauf krank meldete. Dennoch langte es in der Sechserkonkurrenz zu Platz zwei. Deutlich besser lief es für Elias Selch (SC Lüchow), der sich im Vierkampf der M14 auf 1.573 Punkte (vorher 1.435) steigerte und auf Rang fünf in seiner Zwölferkonkurrenz landete. Bei den Mädchen war Mara Schulz vom TSV Schnega in der W14 mit 1.654 Punkten als Sechste beste Lüchow-Dannenbergerin in einer 14er-Gruppe.

 

LEICHTATHLETIK-JUGEND-KREISVERGLEICH HEIDE – MANNSCHAFTSWERTUNGEN

U16

1. Kreis Celle 12.177 Punkte
2. Kreis Lüneburg 11.361
3. Kreis Harburg-Land 11.057
4. Kreis Lüchow-Dannenbg. 10.653
5. Kreis Uelzen 9.849
6. Heidekreis 9.496

 

U14

1. Kreis Harburg-Land 11.221
2. Kreis Lüneburg 11.187
3. Heidekreis 10.761
4. Kreis Lüchow-Dannenbg. 9.369
5. Kreis Celle 9.032
6. Kreis Uelzen 5.453

 

U12

1. Kreis Harburg-Land 8.001
2. Kreis Lüneburg 7.893
3. Kreis Celle 7.389
4. Kreis Lüchow-Dannenbg. 7.019
5. Heidekreis 6.852
6. Kreis Uelzen 6.338

Quelle: EJZ  JÖRG WOHLFEIL  vom  11. Sept. 2024


Lauf in der Nemitzer Heide

„Knochenharter“ Laufspaß


Der TuS Liepe verzeichnete beim 34. Nemitzer Heidelauf mit 127 Aktiven einen Teilnehmerrekord Nemitz. Die Hoffnungen des TuS Liepe auf viele Nachmeldungen erfüllten sich. Fast 40 Erwachsene und Jugendliche ließen sich am Freitagabend am Schafstall bei Nemitz noch in die Startlisten des 34. Nemitzer Heidelaufes eintragen. Einige der 99 Vorangemeldeten erschienen zwar nicht. Mit 127 Aktiven durfte Organisator Thomas Jacobs dennoch einen Teilnehmerrekord vermelden. „Damit hatte ich nicht gerechnet“, sagte er. Der Lauf hatte zwar mit einer kleinen organisatorischen Panne mit der Zeitnahme begonnen und endete mit Malheurs bei der Auswertung, sodass einige Aktive keine Urkunden erhielten. Die sollen aber nachgereicht werden. Und am Ende freuten sich Ausrichter und Aktive trotz des schweren Geläufs im tiefen Sand über ein launiges Rennen, das die Heidekönigin Theda Jacobs gestartet hatte.


Mit besonders guter Laune beendete Hendrik Meier von den Triathlonfüchsen Osterburg den Hauptlauf als Gesamtsieger. In 44:32 Min. hatte der 41-Jährige die 11 km absolviert und feierte seinen zweiten Sieg nach 2014.
Er ist schon oft in Nemitz gestartet, „ein schöner Lauf und familiär organisiert“. Ohnehin starte der Salzwedeler gerne in Lüchow-Dannenberg, zumal er persönliche Verbindungen in den Kreis habe. Die Strecke mit den Wegen durch die Heide sei toll, aber „knochenhart, das ist schon krass“. Umso schöner sei es, dass er der Schnellste war. Und seine Kinder waren nicht minder erfolgreich – Till Meier beispielsweise war Sieger des 1-km-Kinderlaufs (siehe unten).


Zufrieden zeigte sich auch Marcus Henze von der IGAS Wendland. Der mehrfache Nemitz-Sieger war in 45:54 Min. Gesamtzweiter und bester Lüchow-Dannenberger.
Nach eineinhalb Jahren Verletzungspause hatte Henze erst vor zwölf Monaten wieder mit dem Laufsport angefangen. Es sei ein mühsamer Weg zurück, erklärte der M50-Starter, von seiner Bestzeit sei er weit entfernt. Daher sei „alles im Rahmen“, sagte er erschöpft, aber gelassen.
M30-Sieger Gunnar Tebel von der SV Lemgow/Dangenstorf (48:12 Min.) und M55-Gewinner Gero Schilling (53:46 Min.) vom MTV Dannenberg folgten auf den Plätzen.
Die schnellere der beiden Frauen des 11-km-Laufs war in 59:29 Min. Heike Kruse von der SG Clenze.
Auf der 5,7-km-Runde ließ sich Lukas Hadrossek wie 2022 und 2023 den Sieg nicht nehmen. In 22:25 Min. rannte der U20-Starter der TSV Hitzacker auf Platz eins vor Christoph Schulz (SV Rosche/M40). Bemerkenswert schnell waren einige Nachwuchsstarter: M13-Athlet Georg Thiergärtner vom SV Elbufer war in 22:39 Min.
Gesamtdritter vor M14-Läufer Fritz Wolfrath in 23:04 Min. und Fynn Luck (beide SC Lüchow/U20) in 23:24 Min. Im Frauenfeld sicherte sich Linn Härtel von der SVL in 25:57 Min. erneut Rang eins vor Lea Schilling vom MTV Dannenberg (27:11 Min.). Viel Applaus erntete W11-Läuferin Merle Langer von der SV Gartow als Vierte in 27:49 Min. Die W45-Starterinnen Julia Nentwich (bootcamp-Training.de) und Ute Thiergärtner (SVE) knackten noch die 30-Minuten-Marke.


Auftakt für Trainingslager
Zufrieden waren auch viele Erststarter des Heidelaufes. Für die C-Jugend der Handballfreunde Altmark/Wendland aus Lüchow und Salzwedel war der Lauf der Auftakt eines Wochenend-Trainingslagers. Über 5,7 km startete Coach Christian Ottens mit zehn Spielern auf der 5,7-km-Runde, die so Ausdauer für die bald beginnende Saison tankten.
Diese Strecke absolvierte auch Karsten Hillegrub-Schulz. Der Lüchower hatte erst vor rund zwei Monaten im Urlaub mit dem Hobby Jogging angefangen und immer mehr Gefallen daran gefunden. Daher meldete er sich erstmals für einen Wettbewerb an. Dass er für seine Premiere gleich so eine harte Strecke gewählt hatte, sei „mutig“, sagten ihm Lauffreunde. „Es hat Spaß gemacht“, sagte Hillegrub-Schulz im Ziel . In 28:11 Min. beendete er den Lauf als 22. in der besseren Hälfte der 45 Starter der 5,7-km-Runde. Und da er einziger M35-Läufer war, gab es für ihn auch eine Siegerurkunde – die Premiere war gelungen.
Thomas Jacobs sprach trotz der Malheurs von einem gelungenen Lauf. Dass die Veranstaltung wie bei den ersten Auflagen am Schafstall stattfand mit Verpflegungsmöglichkeiten, sei gut angekommen. Nächstes Jahr will der TuS die Organisation verfeinern. Dann soll auch darauf geachtet werden, dass die TuS-Fußballer nicht gleichzeitig ein Match austragen – das habe Helfer gekostet.

 

Flotter Sieger aus Salzwedel
43 Jungen und Mädchen starteten in Nemitz beim Kinderlauf – das waren mehr, als 2022 insgesamt teilgenommen hatten. Im Feld der 14 Jungen war M13-
Sieger Emil Hagedorn vom SV Elbufer bester Lüchow-Dannenberger hinter Gesamtsieger Til Meier vom PSV Salzwedel. Der M12-Starter hatte nur 5:37 Min. für die 1-km-Runde benötigt, nach 6:04 Min. war Hagedorn im Ziel knapp vor dem M8-Sieger Jakob Ebeling (vereinslos/6:06 Min.) und dem M8-Zweiten Hans Wolfrath (SC Lüchow/6:13 Min.). Im mehr als doppelt so großen Mädchenfeld war W9-Läuferin Daryna Nahorna (SV Gartow) in 5:46 Min. die Siegerin, vier Sekunden vor der einen Jahrgang älteren Lenja Linke vom SCL. W12-Siegerin Laura Wenzlaff, Hedy Stephanidis (W10/beide SCL) und Greta Mathilda Luck (IGAS/W9) folgten auf den Plätzen vor Hedys Zwillingsschwester Eleni. Weitere Sieger/innen in Altersklassen mit Konkurrenz waren Lyon Stachelhaus (M10/SCL) in 6:25 Min., Tom Rudi Kruppa (M7) in 7:06 Min., Sophia Dominik (W8) in 6:59 Min., Lina Langer (W13) in 6:27 Min., Alina Nahorna (W11/alle SV Gartow) in 6:34 Min. und Bente Rößler (W7/SCL) in 8:31 Min.

Quelle:  ANDREAS KOOPMANN, EJZ-online v. 27.08.2024


Fußball - Kreispokal 2024: 

Spielergebnis vom Nachholspiel am vergangenen Mittwoch gegen TuS Neetze


Göhrde-Pokal 2024: 


Abschlußbericht  3. Kreisklasse, Ost2023-24 :

VfL Breese/Langendorf III <> Erst Cupsieger, nun Meister

 

3. Kreisklasse, Staffel Ost: Der VfL Breese/ Langendorf III sichert sich verdient den Titel – Der Vizemeister SV Küsten II steigt auf – TuS Lübbow muss runter

Küsten. Die größte Routine und wohl auch der größte Kader haben den Ausschlag zugunsten des VfL Breese/Langendorf III in der Oststaffel der 3. Fußball-Kreisklasse gegeben. Mit rekordverdächtig viel eingesetzten Spielern (44) und einer Spielerin sicherte sich das Team um Betreuer Yannick Kunter nach der Vizemeisterschaft und dem Sieg im Reservenpokal im Vorjahr nun verdient den Titel vor dem SV Küsten II.

Interessant: Die einzigen drei Niederlagen kassierte der VfL III um den 40-fachen Staffel-Torschützenkönig Lars Bannöhr allesamt auswärts bei den drei Verfolgern SV Küsten II, SV Germania Breselenz und dem SV Elbufer. Daheim hingegen ließ die VfL-Dritte nichts anbrennen und gewann alle elf Heimspiele zumeist deutlich. Aufsteigen darf der VfL III allerdings nicht, denn in der 2. Kreisklasse spielt künftig die VfL-Reserve, die als Schlusslicht aus der 1. Kreisklasse absteigen musste.

Das Aufstiegsrecht ist deshalb auf den acht Punkte dahinter folgenden Tabellenzweiten SV Küsten II übergegangen. „Wir nehmen die 2. Kreisklasse so was von in Angriff“, ist nicht nur SVK-II-Trainer Hauke Müller jetzt schon voller Vorfreude auf die neue Saison. Wie vor dieser Spielzeit rücken erneut mehrere talentierte Junioren nach, die in der SVK-Reserve behutsam an den Herrenfußball herangeführt werden sollen. „Drei junge Spieler aus unserer Mannschaft sind in diesem Jahr schon in den Bezirksliga-Kader aufgerückt. Die gute Jugendarbeit zahlt sich bei uns also aus“, freut sich Müller, der in Pascal Warnecke zudem einen alten Bekannten nach dessen Rückkehr vom SV Zernien beim SVK II begrüßen kann. Die Ambitionen sind deshalb auch nicht bescheiden, denn die SVKII-Verantwortlichen „wollen als Aufsteiger um einen Platz im oberen Tabellendrittel“ mitspielen.

Der SV Germania Breselenz war auch lange ein Aspirant auf einen Platz in den Top Drei, patzte aber vor allem auswärts über Gebühr. Ein Angstgegner ist die FSG Südkreis II, die am Ende Tabellensechster geworden ist, für den SV Germania gewesen. In Breselenz trotzte die FSG II der Germania ein 1:1 ab, das Rückspiel gewann die Südkreis-Reserve am letzten Spieltag sogar mit 6:1. An eine eigene Niederlage können sich die Kicker des SV Elbufer dagegen kaum noch erinnern, denn: Die Nordkreisler haben alle acht Saisonspiele nach der Winterpause für sich entschieden. Eine weniger gute Hinserie mit lediglich 14 Punkten kostete die Mannschaft von Trainer Jacek Nieradka letztlich eine noch bessere Platzierung als Rang vier.

Umgekehrt verliefen die beiden Halbserien aus Sicht des TuS Lübbow, den eine indiskutable Rückrunde den Klassenverbleib gekostet hat. Mit 15 Punkten stand das Team von Trainer Alexander Holz bei Halbzeit als Sechster im gesicherten Mittelfeld, nach nur noch einem Pünktchen in den Rückspielen wurde der TuS dann durchgereicht bis an das Tabellenende. Im Saisonfinale kassierte der TuS beim 1:3 im Kellerduell gegen die SG Rosche/Suhlendorf/Wellendorf II die entscheidende Niederlage. Dank verbesserter personeller Ausstattung verließ der lange wie ein Absteiger spielende SC Lüchow II noch das Tabellenende. Lediglich einen Sieg verbuchten die Kreisstädter bei desolaten 9:77 Toren in der Hinrunde, fünf Mal so viele Punkte gab es dafür in der Rückserie, sodass die Mannschaft von Trainer Andreas Tribiahn zwar die mit Abstand meisten Gegentore ligaweit kassiert hatte (114), aber dank eines energischen Endspurts mit vier Siegen in den letzten fünf Spielen in der Endabrechnung zwei Punkte vor dem TuS Lübbow landete.

 

DER MEISTER UND DER AUFSTEIGER

VfL Breese/Langendorf III: Kilian Bolte, Kevin Hass, Maximilian Schulz, Ronny Jung, Yannick Kunter, Thorben Fischer, Jan Weber, Christoph Rexin, Dirk Rexin, Lars Bannöhr, Dustin Block, Jan-Henrik Lütjens, Maik Pauls, Marc-Bastian Haß, Alexander Pries, Maximilian Rogge, Felix Günther, Ralf Gerstenkorn, Christopher Schneider, Dustin Albrecht, Stefan Bullack, Roman Wieczorek, Maik Lober, Maik Kampa, Bennett Rossow, Max Herrmann, Pablo Dietz, Cedric Schulz, Jan Bosse und Jan-Hendrik Stoedter sowie weitere Ersatzspieler.SV Küsten II: Lasse Gleitze, Colin Sadrinna, Daniel Baumgart, Kevin Warnecke, Jonas Schulz, Jasse Böhme, Karlson Wieczorek, Tristan Griese, Lazar Puhl, Jesco Främke, Mika Münch, Ricky Caßier, Henry Arndt, Maximilian Piltz, Adam Rashed, Peer Albers, Barne Heimbucher, Maximilian Hoene, Luca Lachmann, Lennart Rühmann, Jonas Wilke, Jakob Kulow und Philipp Hohlfeld.

Quelle: VON MARC WERNER, EJZ - online v. 08.06.2024



Unser Verein ist mit 294 Mitgliedern (+2,8%) auf dem 15. Platz 

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Sportvereine wieder im Trend

Die Zahl der Mitgliedschaften im Kreissportbund ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Vorsitzender Peter Ward hofft, dass der positive Trend anhält.

Sport treiben, um gesund zu bleiben.

Sport treiben, um nach einer Erkrankung wieder mehr Lebensfreude zu generieren. Oder Sport mit wenig Wettkampfstress treiben, um Spaß zu haben und sozialen Austausch zu erleben: Das sind offenbar wichtige Triebfedern, die Menschen dazu veranlassen, einem Sportverein die Treue zu halten oder neu in einen Verein einzutreten.

Bei den Sportarten liegt König Fußball mit knapp 3 900 Mitgliedschaften (+66 im Vergleich zu 2023) weiter vorne, gefolgt vom Turnen (3 280/+110), zu dem auch der Fitness- und Gesundheitsbereich gehört, dem Reiten (1496/+46), dem Schießen (1361/+104) und dem Tennis (968/+3). Geschrumpft sind aus den Top Ten der Sportarten
die Leichtathletik (664/-76) und Golf (631/-25).

Quelle: EJZ, Jörg Wohlfeil, vom 27. April 2024


Georg  und Anton Thiergärtner waren die Schnellsten in ihrer Altersklasse . . .

Lüchow, 26.April 2024: Mit 56 Läuferinnen und Läufern blieben die Teilnehmerzahlen bei den Kreismeisterschaften über die Langstrecken am Freitagabend hinter den Erwartungen des Kreis-Leichtathletik- verbandes und des ausrichtenden SC Lüchow zurück. Die krankheitsbedingten Ausfälle bei den Kindern und Jugendlichen konnten durch Nachmeldungen nicht kompensiert werden. Die Aktiven, die antraten, waren dafür bei besten Bedingungen mit langstrecken- freundlichen Temperaturen und annähernd Windstille durchweg zufrieden und freuten sich über zahlreiche Bestleistungen.

Flott unterwegs waren auch die Jugendlichen über die 2 000 m. Nach verhaltenem Beginn zog Georg Thiergärtner (Foto, SV Elbufer) das Tempo an. Mit großem Vorsprung und im Alleingang siegte er als Kreisbester der M 13 in 7:20,2 Min. und verbesserte sich um etwas mehr als acht Sekunden. Dahinter lief sein Bruder Anton als Sieger der M 12 ins Ziel. Mit 8:27,2 Min. steigerte er seine Bestzeit aus dem vorigen Jahr um nicht ganz 20 Sekunden deutlich. Platz drei über 2000 m und Zweiter der M 13 wurde Louis Brandt vom MTV Dannenberg in 8:25,5 Min.

Quelle: EJZ v. 30.04.2024


Georg Thiergärtner stellte sich zur Sportlerwahl 2023 :

Unser Läufer Georg Thiergärtner stellte sich zur Sportlerwahl 2023.  Er erreichte 119 Stimmen in der Sparte der Nachwuchs-sportler.

Hier noch die weiteren Gewinner & Ergebnisse:


Kreisleichtathletik-Verband <> Crosslauf-Kreismeisterschaften am Samstag, 16.03.24

Bericht von den Crosslauf-Kreismeisterschaften . . .


Bericht vom Turnier :

Wer sichert sich die Kuhglocke?

Neu Darchau. Während für einige Fußballteams am Wochenende schon wieder Pflichtspiele unter freiem Himmel angesetzt sind, richtet der SV Elbufer am Sonntag sein traditionelles Fußball-Hallenturnier in Hitzacker aus. Zehn Teams wetteifern ab 9.30 Uhr in der Sporthalle in der Bauernstraße in Hitzacker um die Siegertrophäe, die begehrte Kuhglocke.

Bunt gemischtes Teilnehmerfeld beim Hallenturnier

von der SV Elbufer

Turnierchef Jacek Nieradka hat ein buntes Teilnehmerfeld im letzten Turnier für Erwachsene in dieser Hallensaison zusammengestellt. So sind unter anderem die bisher in der Halle noch gar nicht in Erscheinung getretenen Kreisliga-Fußballerinnen der SG Gartow/Breese sowie eine Vertretung des Vereins Peronnik aus Sammatz und die Spaßmannschaft des TSV Penkefitz mit von der Partie. In den beiden Fünfer-Vorrundengruppen mit Teams aus den Kreisen Lüneburg, Uelzen, Ludwigslust sowie Lüchow-Dannenberg qualifizieren sich die beiden jeweils Gruppenbesten für das Halbfinale. Die dahinter platzierten Teams spielen die Platzierungen fünf bis zehn im Penaltyschießen aus. Mit den Entscheidungsspielen soll gegen 14 Uhr begonnen werden.

Wer kann dann gegen 15 Uhr die Kuhglocke entgegennehmen?

Quelle: EJZ online v. 16.02.2024




Crosslauf-KM erneut bei der SV Elbufer

Neu Darchau. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr finden diese Titelkämpfe erneut im Nordwesten Lüchow-Dannenbergs statt:
 
Die SV Elbufer richtet am Sonnabend, dem 16. März, ab 14 Uhr zum zweiten Mal für den Kreisleichtathletik-Verband die Crosslauf-Kreismeisterschaften aus. Während für die Kinder der Altersklassen U 8, U 10 und U 12 Kreisbestenwettkämpfe ausgeschrieben sind, geht es für alle älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Jugend U 14 bis zu den Seniorinnen und Senioren um Kreismeisterehren. Die Streckenlängen in den Elbhöhen sind altersgerecht angepasst und es gibt Einzel- und Mannschaftswertungen. Der Start- und Zielbereich befindet sich auf dem Sportplatz (Elbufer-Arena SVE) in Neu Darchau, gelaufen wird auf Waldwegen.
 
Meldungen sind bis zum 9. März möglich unter www.igaswend land.de. Weitere Infos erteilt SVE-Leichtathletik-Abteilungsleiter Frank Hagedorn per E-Mail: frankhagedorn@web.de

Quelle:EJZ-Lokalsport, ce, vom 01.Feb.2024

 


Ein KFT-Hauch beim Hallenzauber

Fußball: Das Turnier für Dritt- und Viert-Kreisklässler der TSV Hitzacker wird von der Spaßtruppe Arminia Bierzelt dominiert

 

Hitzacker. Eine bunt zusammengewürfelte Mannschaft mit Spielern der TSV Hitzacker und des VfL Breese/Langendorf, die als Arminia Bierzelt firmiert und bisher eher nur von Spielen beim Kleinfeldturnier (KFT) des SV Zernien bekannt ist, hat den zweiten Teil des zweitägigen Hallenzaubers der TSV Hitzacker am Sonntag gewonnen. Die mit höherklassig erfahrenen Kickern besetzte Arminia gewann das Endspiel gegen den ebenfalls ordentlich aufgestellten VfL Breese/Langendorf III verdient mit 4:2. Den dritten Rang dieses Turniers für Dritt- und Viert-Kreisklässler sowie Fun-Teams wie der Arminia sicherte sich vor rund 80 zahlenden Zuschauern der Titelverteidiger TSV Hitzacker II im Neunmeterschießen gegen die SpVgg Oetzen/Stöcken II.

Iwan wieder bester Torhüter

Zum besten Torhüter des Turniers wählten die Organisatoren um Fußballabteilungsleiter Christian Hühne – wie schon im Vorjahr – Lars Iwan als Schlussmann des in der Vorrunde ausgeschiedenen SV Elbufer. Die meisten Tore erzielte der zum Bezirksligakader des VfL gehörende Maurice Lange, der für die Dritte auf dem Parkett stand und insgesamt sieben Mal getroffen hatte. Neben dem punktlosen SVE musste in der zweiten Fünfer-Vorrundengruppe die SV Lemgow/Dangenstorf II aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Germania Breselenz ebenfalls vorzeitig die Sachen packen. Die anderen acht Teams erreichten das Viertelfinale und trugen ihre Partien im Überkreuz-Vergleich aus.

▶ Viertelfinale Mit der TSV Hitzacker II, Arminia Bierzelt und der SpVgg Oetzen/Stöcken zogen die ersten drei der Vorrundengruppe A in das Halbfinale ein. Dazu gesellte sich der VfL Breese/Langendorf III als Sieger der Gruppe B, der sich mit 4:0 gegen den SV Germania Breselenz durchsetzte.

▶ Halbfinale Im ersten Semifinale war Endstation für den Vorjahressieger TSV Hitzacker II. Gegen die Arminia unterlag die TSV-Reserve verdient mit 0:2 durch Treffer von Timm Draeger und dem Hitzackeraner Paul Schneeberg. Das Team um Schneeberg revanchierte sich damit für die 0:1-Niederlage gegen die TSV II in der Vorrunde. Weniger deutlich war das zweite Halbfinalspiel. Der VfL III war durch Lange und Jan Weber zügig mit 2:0 gegen die SpVgg in Führung gegangen, bekam aber erst recht nach dem Anschlusstreffer durch Rune Heine große Probleme und rettete den knappen Vorsprung nur mit Mühe über die Zeit.

▶ Spiel um Platz 3

In der einzigen Partie, die an beiden Turniertagen erst im Neunmeterschießen entschieden werden musste, durfte sich die TSV Hitzacker II gegen die SpVgg Oetzen II auf Schlussmann Arne Trubel verlassen, der zwei der drei Gäste-Versuche parierte. Nach der regulären Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. Die TSV II hatte durch Hannes Thorwesten mit 1:0 sowie durch Willi Sitnikow mit 2:1 geführt, die Gäste hatten durch Meiko Schröder und Rico Kuhröber ausgeglichen. Das Neunmeterschießen gewann die TSV II mit 2:1.

▶ Finale Im Endspiel standen sich Spieler gegenüber, die ansonsten auf dem Rasen in einem Team spielen. Wahrscheinlich war es auch daher eine ausgesprochen faire Partie, bei der die Spaßmannschaft den fußballerisch besseren Eindruck hinterließ. Vor allem Tristan Starke, der bereits am Vortag Torschützenkönig des ersten TSV-Turniers war, probierte es wiederholt aus der Ferne. Mit Erfolg, denn Starke traf zum 1:0 und zum 2:1 der Arminia. Den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Lange mit einer der spärlichen VfL-III-Chancen erzielt. Paul Schneeberg und Timm Draeger stockten zum 4:1 auf, ehe Jan Weber kurz vor Abpfiff der Endstand zum 2:4 gelang.

Quelle: EJZ Lokalsport 2024Jan24_ MARC WERNER


Fußballbericht zur Saisonhälfte <> 3. Fußball-Kreisklasse

Spitzenreiter unter Beobachtung
In der 3. Fußball-Kreisklasse blicken nach der ersten Saisonhälfte viele Teams zufrieden zurück

Neu Darchau. Spiele der 3. Fußball-Kreisklasse sind eher selten bis gar nicht auf Video oder im Internet zu bewundern. Immer mehr Vereine nutzen aber die sozialen Medien, um ihr Team auch mal öffentlich mit Spielszenen zu präsentieren und die Fans auf dem Laufenden zu halten. Der SV Elbufer hat zum Beispiel zum Hinrundenabschluss auf seinen Kanälen ein Video [<-- auf Video klicken] vom letzten Sieg des Jahres inklusive Tor gepostet und sich so jubelnd in das neue Jahr verabschiedet. Grund zur Freude haben einige Lüchow-Dannenberger Teams, die ihre Erwartungen erfüllt oder übertroffen haben. Dazu gehört Spitzenreiter VfL Breese/Langendorf III, der am Sonnabend ab 17 Uhr mit dem Nachholspiel gegen die SG Soltendieck II das Fußballjahr in dieser Staffel abschließt. Mit elf Siegen aus zwölf Spielen sowie knapp fünf Torerfolgen pro Partie hat der VfL III wie erwartet klar Platz eins inne. Auf die Elf um Abteilungsleiter und Haupttorschütze Lars Bannöhr kann aber ein Problem zukommen: Sollte der VfL II aus der 1. in die 2. Kreisklasse absteigen, darf der VfL III nicht aufsteigen. Ob die Dritte das überhaupt will, sei eine ganz andere Frage, lässt Bannöhr das offen. Das Team fühle sich in der 3. Kreisklasse wohl und will mit Spitzenreiter unter Beobachtung den vielen Routiniers einfach nur „am Ball bleiben, solange es Spaß macht“ – die Liga sei eher Nebensache. Die Konkurrenz auf den weiteren Topplätzen verfolgt die Spiele der VfL-Reserven daher mit Interesse – wie der SV Küsten II und Germania Breselenz, die an einem Aufstieg interessiert sind. Die Breselenzer Elf von Trainer Christian Mohrmann liegt aktuell auf Rang drei mit zwei Zählern und einem Spiel weniger auf dem Konto als der SVK II. Nach nur einer Niederlage zieht Mohrmann zufrieden Bilanz. Die Defensivsorgen der vergangenen Saison seien Geschichte. Im Oktober hatte der Germania-Motor mit zwei Remis zwar gestottert. Die mannschaftlich geschlossenen Auftritte lassen Mohrmann aber weiter an einen Aufstieg denken.

Viele Heimspiele für den TuS Lübbow
Der SV Küsten II hatte zum Abschluss eine Nullnummer beim FC SG Gartow II hingelegt. Die Personalsorgen der Ersten habe die Zweite gespürt durch Abstellungen. Insgesamt sei das Trainerteam zufrieden, sagt Hauke Müller. „Punktemäßig könnte es besser sein. Wir sind ein junges Team mit Luft nach oben. Wenn man aufsteigen will, wäre manchmal mehr Biss schön“, sagt Müller aber auch.

Immer für eine Überraschung gut ist die FSG Südkreis II.

Die unterlag dem Spitzenreiter nur 0:1. Der
Germania knöpfte die FSG II nach einem 0:2 zur Pause mit einer druckvollen zweiten Halbzeit noch ein verdientes 2:2 ab und ist Fünfter. Yannick Krabiell, vor seinem Wechsel in die Reserve eher als Defensivspieler bekannt, entdeckt Torjägerqualitäten und ist mit Ole Lesemann bester Knipser seiner Elf.
Im Tabellenmittelfeld stecken der SV Elbufer, die SG Lemgow/ Woltersdorf II und der TuS Lübbow. Viele verletzte Spieler sowie drei Auswärtspleiten am Stück vermiesten dem TuS einen guten Jahresabschluss. „Wir haben die Winterpause herbeige-sehnt“, so TuS-Trainer Alexander Holz. Im neuen Jahr sollten bis auf Fynn Büsch (Kreuzbandriss) wohl alle wieder fit sein, hofft Holz. Dann bestreitet der TuS zudem sieben seiner acht Spiele auf eigenem Platz, da er in der Hinserie seinen Sportplatz aufgebessert und mehrmals das Heimrecht getauscht hatte. Mit seinem Publikum im Rücken will er dann kräftig klettern.


Der SVE hat durch das abschließende 4:2 über den TuS Lübbow mit Rang sieben seine bisher beste Saisonplatzierung erreicht. „Wir sind sehr zufrieden nach unserem schwachen Start“, erklärt Kapitän Max-Johann Schulze [siehe Foto], der mit Jacek Nieradka das Trainerduo bildet. Das 0:5 gegen den Tabellennachbarn SG Lemgow/Woltersdorf II ärgerte zwar den SVE. „Da haben wir gegen deren Routiniers keinen Stich gesehen, mit solchen Aufstellungen spielen die viel weiter oben mit.“ Der 4:2-Sieg tröstete aber, zumal die Mischung zwischen Jung und Alt beim SVE stimme, so Schulze: „Die Stimmung ist gut, wir fühlen uns in der Liga angekommen.“


Auf dem einzigen Abstiegsplatz rangiert weiter der SC Lüchow II, der nach 99 Gegentoren auch froh über die rund fünfmonatige Winterpause sein dürfte.

Quelle: EJZ v. 16Nov2023,  Andreas Koopmann


„Härter als der Berlin-Marathon“

An der 30. Hitzacker-Herbst-Härte nehmen 279 Läuferinnen und Läufer sowie 44 Männer und Frauen im Walken und Wandern teil – Sonja Röhlke gewinnt bei den Frauen – Viel Lob für den scheidenden Hauptorganisator Reiner Burmester

 

Hitzacker. Zwei Läuferinnen aus Lüchow-Dannenberg haben sich am Sonntag zum 30. Geburtstag der Hitzacker-Herbst-Härte selbst schöne Geschenke beschert. Sonja Röhlke (W45) von der IGAS Wendland siegte beim 10-km-Elbhöhenlauf der TSV Hitzacker vom Kniepenberg bei Drethem bis zum Kultur-und Tagungszentrum Verdo unweit des Weinberges in Hitzacker zum zweiten Mal nach 2015. Röhlke kam in 49:21 Minuten mit klarem Vorsprung ins Ziel. Franziska Erstling (W 35/SC Lüchow) freute sich als neue Siegerin des Wendland-Lauf-Cups (ein Bericht folgt) in 52:38 Minuten nicht nur über ihre drittbeste Zeit bei der Herbst-Härte, sondern dank eines erfolgreichen Schlussspurtes auf Rang zwei über ihre beste Platzierung beim „Kultlauf des Nordens“. Und: Im Gesamtklassement der 95 Läuferinnen, die in die Wertung kamen, folgte in Heike Niederbröker (W 55/52:52 Minuten) eine ehemalige Lüchow-Dannenbergerin, die einst unter ihrem Mädchennamen Ganswindt eine international erfolgreiche Bogensportlerin war und ein weiteres Mal für ihren Heimatverein MTV Dannenberg startete.

Zwei souveräne Sieger „Das ist immer wieder eine Herausforderung, ein schöner Lauf“, berichtete Siegerin Röhlke, die mit ihrer Zeit allerdings nicht ganz zufrieden war, da sie ihre Bestmarke von 47:50 Minuten doch deutlich verfehlt hatte. „Ich hatte mir schon eine bessere Zeit erhofft, denn ich hatte mich gut gefühlt“, so Röhlke. Bei den 184 Läufern, die ins Ziel kamen, brachte Sven Schenk (M 30/SISU Schwerin) am schnellsten die anspruchsvollen zehn Kilometer Lauf hinter sich. Der Lauf, bei dem mehrere Anstiege mit insgesamt 220 Höhenmetern zu bewältigen waren, machte seinem Namen wieder alle Ehre. Denn die Strecke präsentierte sich nach jüngsten Regenfällen tief und weich und war durch viele Blätter wieder sehr rutschig. An einer Stelle musste auch eine morastige Furt durchquert werden. „Die Härte war dieses Mal besonders hart“, resümierte TSV-Hauptorganisator Reiner Burmester, und Ronny Schepanski (M 40) von Frisch Auf Neu Lüblow, der im September beim Berlin-Marathon gestartet war und nun mit mehreren Freunden mitlief, meinte sogar: „Ich fand die Herbst-Härte härter als Berlin. Es hat trotzdem viel Spaß gemacht“, sagte der M 40-Sportler, der nach 1:04:55 Stunden als 122. ins Ziel kam.

Sven Schenk, der viele Jahre lang für die LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel angetreten war, störten die Unwegsamkeiten nicht, und er siegte souverän in 37:59 Minuten. „Ich bin gut zurechtgekommen, die Bedingungen waren gut. Es hat wieder viel Spaß gemacht und es ist immer wieder schön, hier zu laufen“, resümierte Schenk, der knapp zweieinhalb Minuten über seiner Bestzeit aus dem Jahr 2018 blieb, nach seinem vierten Erfolg bei der Herbst-Härte. Den M 30-Streckenrekord verpasste Schenk um 42 Sekunden. Auf Gesamtrang vier machte Christoph Niederbröker (Männer-Hauptklasse/MTV Dannenberg Bogensport) den Familienerfolg perfekt. In 42:08 Minuten fehlte ihm nicht viel zu einem Medaillenplatz, den knapp elf Minuten später seine Mutter holte.

Paul Schneeberg von der TSV Hitzacker als Zweiter der Männer-Hauptklasse folgte in 42:50 Minuten auf Gesamtrang fünf. Er hatte sich kurzfristig nachgemeldet, da er zuvor über eine Woche krank gewesen war. Er verbuchte bei seiner 13.Herbst-Härte-Teilnahme seine beste Platzierung und eine persönliche Bestzeit. Zwei weitereLüchow-Dannenberger landeten noch in den Top Ten der Gesamtwertung: Jan Burmester (2. der M 40/TSV Hitzacker/45:04 Min.) wurde Siebter, und Rafael Treite (2. M 50 45:25 Min.) landete auf Rang acht. Und: Es gab mehrere Lüchow-Dannenberger Altersklassensiegerinnen und -sieger wie Georg Thiergärtner (Jahrgang 2011/U 14) vom SV Elbufer, der in starken 48:15 Minuten Gesamtrang 19 belegte, und wie Jana Mieth (Jg. 2010/U 14) von der TSV Hitzacker, die in 1:00:27 Stunden Gesamt-18. wurde.

Im Mittelpunkt bei der 30. Hitzacker-Herbst-Härte, bei der drei Seniorinnen Streckenrekorde aufstellten (siehe Info-Box), stand auch der Laufinitiator Reiner Burmester, der gestern als Hauptorganisator adieu sagte. Das große Helferinnen-und Helferteam bedankte sich ausgiebig beim Hitzackeraner. „Das alles zu hören, hat mich sehr gerührt“, freute sich der 74-Jährige über viel Lob und mehrere Präsente wie eine Flasche Hiddesacker Weinbergströpfchen vom Bürgermeister Holger Mertins und über einen Blumenstrauß, den Reiner Burmester seiner Frau Renate, die ihn nicht nur rund um den Lauf immer „massiv unterstützt“ hat, übergab. Welch‘ Mühen und Arbeit in all den Veranstaltungsjahren mit mehreren tausenden Teilnehmenden gesteckt haben, darauf wies Dauerstarterin Kerstin Wiethake vom Post SV Uelzen, die alle 30 Läufe mitgemacht hat, hin. „Wer einmal dabei gewesen ist, kommt immer wieder. Der Lauf ist top organisiert und die Stimmung familiär. Das ganze Drumherum mit anfangs selbst gemalten Urkunden und den immer noch selbst gestalteten T-Shirts stimmt einfach. Es ist wirklich ein Kultlauf, das wird auch dadurch deutlich, dass viele Teilnehmer von weit her kommen“, betonte Wiethake bei der Ehrung für Burmester. Der zog ein positives Fazit nach der 30. und letzten Herbst-Härte unter seiner Regie: „Wir haben nur positives Feedback erhalten, es hat alles gut funktioniert“, gab Burmester viel Lob an die Streckenposten der Feuerwehr Hitzacker sowie an die vielen weiteren Helferinnen und Helfer weiter.

Quelle: EJZ vom 30.10.23, Von Christian Ehlert


Ziele „ein Stück weit erreicht“

Wendland-Jugend-Lauf-Cup: Kira Hadrossek von der TSV Hitzacker und Felix Koletzke vom SC Lüchow sind die Sieger

 

Kolborn. Kinder und Jugendliche für mehr Laufwettbewerbe motivieren und nach den coronabedingten Einbrüchen wieder für steigende Teilnehmerzahlen sorgen – das waren die Hauptgründe, warum der Kreisleichtathletikverband (KLV) Lüchow-Dannenberg und sieben beteiligte Vereine in diesem Jahr nach einem Jahrzehnt Pause den Wendland-Jugend-Lauf-Cup (WJLC) wiederbelebt haben. Nach den 13 Wettbewerben, bei denen achtbis 15-jährige Kinder und Jugendliche in Lüchow-Dannenberg starten konnten, sehen die Ausrichter ihre Ziele „weniger als erhofft, aber ein Stück weit schon“ erreicht, sagt dieKLV-Vorsitzende Cornelia von der Gablentz.

56 Mädchen und 51 Jungen kamen in die WJLC-Wertung. Vor einem Jahrzehnt waren es zwar doppelt so viele, da habe es aber auch weitaus mehr Nachwuchsaktive in den Leichtathletiksparten gegeben, heißt es aus Vereinen. Einige Kinder und Jugendliche habe man nun aber schon motivieren können, öfter teilzunehmen, meint von der Gablentz. Sie habe das speziell bei ihrem Heimatverein SV Gartow festgestellt und bei einigen weiteren wie beispielsweise SV Elbufer, bei anderen hätten es gerne mehr sein können.

Insgesamt 33 Jugendliche und Kinder kamen in diesem Jahr in die Endwertung, da sie an mindestens drei Läufen teilgenommen hatten. Neben Punkten für möglichst viele Teilnahmen wurden diejenigen belohnt, die möglichst viele Läufe in ihren Altersklassen gewinnen konnten. Pro Teilnahme und Sieg gab es jeweils einen Punkt, unabhängig von der absolvierten Streckenlänge.

Duo hat Siege erst beim finalen Lauf in Kolborn sichergestellt

Strahlende Gesamtsieger waren im Jungenfeld Felix Koletzke vom SC Lüchow und bei den Mädchen Kira Hadrossek von der TSV Hitzacker. Beide hatten beim Jugendfinale des Cupwettwerbs in Kolborn im Rahmen des Wendland-Marathons antreten müssen, um sich die Gesamterfolge zu sichern. Kira Hadrossek (Jahrgang 2008) hatte an elf Wettbewerben teilgenommen und war stets Altersklassensiegerin. Sie gewann daher gegenüber der punktgleichen Laura Wenzlaff (SV Gartow/2012), obwohl diese bei zwölf Läufen dabei gewesen ist. Hadrossek hatte aber in ihrer Alterklasse einmal öfter gewonnen. Als Dritte lag Jana Mieth (2010) von der TSV nach elf Starts mit 21 Punkten und zehn Siegen nur knapp dahinter.

Auch bei den Jungen lagen die ersten drei der Gesamtwertung dicht zusammen. Felix Koletzke (2010) gewann nach zehn Starts mit 17 Punkten und sechs Siegen vor Felix Wenzlaff (SC Lüchow/2009) mit 16 Zählern. Er hatte sich als Vielstarter präsentiert und bei seinen zwölf Starts vier Siege eingefahren. Dritter ist Emil Neumann (SC Lüchow/2012) mit 14 Punkten und sechs Siegen.

Altersklassensieger waren bei den Jungen neben Koletzke (M12/13), Wenzlaff (M14/15) und Emil Neumann (M10/11) zudem Mattis Schreiber vom VfL Langendorf als Sieger der M 8/9 mit sechs Punkten sowie Mika Henze (M 6/7) vom SC Lüchow mit vier Zählern. Im Mädchenfeld war neben Hadrossek (W 14/15), Wenzlaff (W 10/11) und Mieth (W 12/13) auch die Gesamtvierte Greta Mathilda Luck von der IGAS mit zwölf Punkten in der W 8/9 eine Altersklassensiegerin.

Die Sieger und Platzierten sollen bei einer Extraveranstaltung noch in diesem Jahr geehrt werden. Der Laufcup für Erwachsene endet erst mit der Hitzacker-Herbst-Härte in einer Woche (siehe Info-Box).

In der Teamwertung, bei der alle Punkte eines Vereins addiert wurden, lag nach den 13 Wettbewerben die SV Gartow vorne mit 124 Punkten vor dem SC Lüchow (110) und der TSV Hitzacker (57). Die weiteren Plätze: MTV Dannenberg (33), VfL Langendorf (31), SV Elbufer (22), IGAS Wendland (12), TSV Schnega (4) und TuS Liepe (1).

 

Info-Box

Wendland-Lauf-Cup für Erwachsene und Jugendliche

Lukas Hadrossek und Franziska Erstling stehen als Sieger festZehn Wettbewerbe sind absolviert – nur die am nächsten Wochenende stattfindende Hitzacker-Herbst-Härte fehlt noch in der Wertung des Wendland-Lauf-Cups für Erwachsene und die älteren Jugendklassen ab der M/W 16. Im Rennen um den Gesamtsieg haben die Führenden Franziska Erstling (SC Lüchow) und Lukas Hadrossek (TSV Hitzacker) so große Vorsprünge, dass sie auf den 10 km von Drethem nach Hitzacker nicht mehr eingeholt werden können, selbst wenn sie nicht antreten. Bei den Frauen muss Lena Bätge (Eintracht Clenze) laufen, um ihren zweiten Rang zu verteidigen. Ansonsten könnte Lea Marie Koch (SCL) sie noch einholen – wenn sie denn mitläuft. Bei den Männern ist es auf den Rängen hinter Hadrossek spannend. Rudi Lang von der IGAS Wendland als Dritter und Jürgen Schwarz (SCL) als Sechster haben noch Chancen, Fynn Luck vom zweiten Platz zu verdrängen, wenn sie im schweren Gelände ihr Laufcup-Finale gut absolvieren.

Quelle: EJZ vom 21. Oktober 2023, Von Andreas Koopmann


Thiergärtner besonders schnell über 5 Kilometer


Weil im Rahmen des Wendland-Marathons am Sonntag über die 10 km die Bezirksmeistertitel vergeben wurden, war dort die Resonanz mit knapp 60 Läuferinnen und Läufern besonders groß. Die Zeiten der schnellsten Aktiven konnten sich trotz der schwierigen Bedingungen mit viel Wind sehen lassen. Gesamtsieger Leo Bockelmann (1. M 30) von der Lüneburger SV war nach 33:19 Min. wieder im Ziel. Schnellste Frau war Jennifer Boehnke (1. Frauen) vom SV Rosche in 37:59 Min. Ebenfalls stark waren die38:33 Min. von U 23-Siegerin Janina Eimann (Lüneburger SV). Zufrieden sein durfte außerdem Sonja Röhlke (IGAS/ W45). Auch wenn sie nebenbei in die Organisation eingebunden war, holte sie sich als Gesamtvierte in 43:54 Min. den Bezirkstitel der W 45 und war schnellste Lüchow-Dannenbergerin der 16er-Konkurrenz vor Franziska Erstling (SC Lüchow/1. W 35/ 47:54 Min.). Bei den Männern lief wie erwartet Patrick Hartmann von IGAS als Sieger der M 35 in glatt 37 Min. auf Gesamtplatz fünf des 38-köpfigen Feldes als bester hiesiger Starter über die Ziellinie am Dorfgemeinschaftshaus in Kolborn. Für einen Hingucker über die 5 km sorgte der erst zwölfjährige Georg Thiergärtner vom SV Elbufer, als er nicht weit hinter Sieger Simon Däschle (TSG Heidelberg/1. M 30/19:05 Min.) und dem zweitplatzierten Lukas Hadrossek (TSV Hitzacker/U18/19:20 Min.) nach nur 20:19 Min. im Ziel war. Diese Zeit ist auf Bezirks- und sogar auf Landesebene die beste Leistung in der Altersklasse M12 in diesem Jahr. „Dabei hat der Wind über die 5 km sicherlich etwa 30 Sekunden geklaut“, staunte auch Mitorganisator und Laufexperte Detlef Boick von der IGAS Wendland. Schnellste Läuferin über die 5 km war Jana Mieth (W 13) von der TSV Hitzacker in 23:25 Min. Zweitbeste Lüchow-Dannenbergerin war Merle Langer von der SV Gartow als Gesamtfünfte, deren 25:29 Min. sich in der Altersklasse W 10 ebenfalls sehen lassen konnten.

Quelle: EJZ >Lokalport< v. 17.Okt23







Bericht von den Crosslauf-Kreismeisterschaften

vom 18. März 2023

Kreismeisterscha‚ften im Crosslauf in Neu Darchau mit 86 Teilnehmenden: schnelle Rennen von Linn Härtel,  Lukas Hadrossek und Georg Thiergärtner von der SV Elbufer.

Neu Darchau. Das war eine gelungene Premiere: Insgesamt 86 Läuferinnen und Läufer von der M 8 bis zur M 80 haben am Sonnabend in den Elbhöhen bei Neu Darchau die anspruchsvollen Strecken bei den Cross-Kreismeisterschaften gemeistert. Während der jüngste Laufnachwuchs der Jahrgänge 2017 bis 2012 die Kreisbesten ermittelte, sicherten sich alle weiteren Siegerinnen und Sieger Kreismeistertitel.

„Das macht so’n Spaß“

Mehrere Teilnehmende legten bei diesen Meisterschaften, die der SV Elbufer und die IGAS Wendland mit dem Kreis-Leichtathletikverband Lüchow-Dannenberg ausrichteten, auf den kräftezehrenden, hügeligen Strecken beachtliche Zeiten hin. Dass sie derzeit eine der besten hiesigen Läuferinnen ist, bewies Linn Härtel (Jahrgang 2001/Frauenklasse) von der SV Lemgow/Dangenstorf. Im Feld der sieben Teilnehmerinnen über 4,5 km gewann sie in 20:54 Minuten mit fast fünf Minuten Vorsprung. Wie gut auch er in Form ist, untermauerte U 18-Läufer Lukas Hadrossek (Jahrgang 2006) von der TSV Hitzacker. Er flog förmlich über die Waldwege und lief über die 4,5 km nach 17:30 Minuten über die Ziellinie auf dem Sportplatz des SV Elbufer. Auf Platz zwei im sechsköpfigen Gesamtklassement der M 14 und M 16 landete Fynn Luck (Jg. 2006) vom SC Lüchow in 19:23 Minuten.

Auch Georg Thiergärtner (Jg. 2011/M 12) vom gastgebenden SV Elbufer zeigte, dass er über eine gehörige Portion Lauftalent verfügt. Im 3,2-km-Wettbewerb sicherte er sich in 13:24 Minuten mit deutlichem Vorsprung Rang eins im Gesamtklassement aller 19 Läuferinnen und Läufer von der U 14 bis U18 – und das im lockeren Laufstil. „Das macht so‘n Spaß“, hatte er 900 m vor dem Ziel seiner Mutter Ute, die als Streckenposten bei der Veranstaltung mithalf, freudestrahlend zugerufen. Eine gute Zeit über 3,2 km legte auch Jana Mieth (W 13) von der TSV Hitzacker in 14:50 Minuten hin. Auch der jüngere Thiergärtner-Bruder, Anton (M 11), trug sich in die Siegerliste ein. Er landete über 1,6 km in 7:20 Minuten auf Gesamtplatz eins der 17 Jungen und Mädchen der U 12. Knapp dahinter kamen auf dieser Strecke Franz Wiehler (M 10) von der TSV Hitzacker in 7:28 Minuten und Emma Meyer (W 10) vom MTV Dannenberg in 7:31 Minuten ins Ziel.

Den Auftakt bei den Crosslauf-Kreismeisterschaften hatten die U 8- und U 10-Kinder bestritten. Sie liefen eine 1-km-Runde. Mit einem Siegersprung freute sich Mika Henze (Jg. 2016) in 5:02 Minuten über Rang eins bei den acht M 8-Jungen. In der M 9 blieben Mattis Schreiber (Jg. 2014) in 4:50 Min. und Frederik Hahlbohm (Jg. 2014/beide VfL Langendorf) in 4:54 Min. unter der 5-Minuten-Marke. Genau fünf Minuten benötigte W 9-Siegern Luisa Webs vom MTV Dannenberg. Im letzten Wettbewerb des Tages über 5,9 km für Männer und Senioren belegte Ringo Mantey (M 45) vom MTV Dannenberg in 27:02 Minuten in der kreisinternen Wertung Rang eins.

Die Bilanz von Frank Hagedorn, der als SVE-Leichtathletik-Abteilungsleiter dem Organisationsteam angehörte, fiel gut aus. Nachdem die KM eine Woche zuvor noch wegen des Wintereinbruchs ausgefallen war, war er zum einen froh, dass die Veranstaltung ausgetragen werden konnte. Zudem habe das Wetter – es herrschten frühlingshafte Temperaturen – nun mitgespielt. „Es hat alles gut geklappt, wir haben nur positive Rückmeldungen bekommen. Das war eine gelungene Sache, wir können zufrieden sein“, sagte Hagedorn nach dem ersten Kreis-Cross in Neu Darchau. Dass die Resonanz – zunächst hatten 132 und dann beim Nachholtermin 118 Anmeldungen vorgelegen – letztlich deutlich kleiner war, war für die Ausrichter nicht schlimm: „Mit der Beteiligung kann man immer noch zufrieden sein“, so Hagedorn.

Quelle: EJZ v.21.03.2023 – von Christian Ehlert (Bericht und Foto's)

 

Crosslauf in Neu Darchau – Der zweite Anlauf

Neu Darchau. Nach dem wetterbedingten Ausfall vor einer Woche (EJZ berichtete) holen die ausrichtenden Vereine SV Elbufer und IGAS Wendland sowie der veranstaltende Kreis-Leichtathletikverband den Wettkampf nach: Am morgigen Sonnabend finden ab 14 Uhr erstmals in Neu Darchau die Crosslauf-Kreismeisterschaften mit Kreisbestenwettkämpfen für die Kinder statt. Dafür liegen 118 Anmeldungen vor. Die meisten Läuferinnen und Läufer werden in den Kinder-Altersklassen starten.

118 Anmeldungen

„Wir sind froh, dass trotz der kurzfristigen Absage am vergangenen Wochenende die Veranstaltung noch gut angenommen wird. Die Beteiligung bleibt hoch, es hat nur wenige Abmeldungen gegeben“, erklärte SV Elbufers Leichtathletik-Abteilungsleiter Frank Hagedorn aus dem Organisationsteam, dass das aktuelle Meldeergebnis nahezu an das erste (132) herankommt. Beim zweiten Anlauf wird die Crosslauf-Premiere im Ort an der Elbe stattfinden können, betont Hagedorn, wenngleich für das Wochenende bei frühlingshaften Temperaturen eine hohe Regenwahrscheinlichkeit vorausgesagt wird. „Die Strecke ist natürlich ziemlich weich, aber der sandige Boden trocknet schnell ab. Man kann gut darauf laufen, aber es ist eben auch ein Crosslauf“, sagt Hagedorn.

Die U 8- und die U 10-Kinder werden um 14 Uhr und 14.15 Uhr auf die 1-km-Runde geschickt. Um 14.30 Uhr starten die U 12-Kids, die 1,6 Kilometer laufen. Um 14.45 Uhr geht es mit der männlichen Jugend U 14 sowie der weiblichen Jugend U 14 bis U 18 mit dem 2,8-km-Wettbewerb weiter. Ab 15.10 Uhr absolvieren die männliche Jugend U 16 und U 18, die weibliche Jugend U 20 sowie die Frauen und Seniorinnen zwei große Runden – das sind 4,4 Kilometer. Zur selben Zeit werden auch die Männer, die Senioren und die männliche U 20-Jugend auf die Strecke geschickt. Sie absolvieren drei große Runden und somit 5,7 Kilometer. Die große Runde weist knapp 100 Höhenmeter auf.

Der Start- und Ziel-Bereich befindet sich auf dem Sportplatz des SV Elbufer in Neu Darchau, die Strecken führen die Teilnehmenden durch waldige Elbhöhen. Nachmeldungen sollten möglichst bis um 13.30 Uhr auf dem Sportplatz erfolgen.ce

Quelle: EJZ v. 16.03.2023

Neu Darchau. Das ist ärgerlich: Die Ausrichter des SV Elbufer und der IGAS Wendland hatten viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitung der Crosslauf-Kreismeisterschaften investiert, die am heutigen Sonnabend erstmals in Neu Darchau stattfinden sollten. Auch die Resonanz war mit mehr als 130 Anmeldungen gut.

Durch den Wintereinbruch mussten die Organisatoren die Titelkämpfe des Kreis-Leichtathletikverbandes nun aber kurzfristig absagen.

„Das ist sehr bedauerlich“, sagt Frank Hagedorn aus dem Organisationsteam des SVE. Aber bei Schnee und Matsch sei ein Crosslauf auf Wald- und Wiesenwegen nicht zu machen. „Auch die Schneelast auf den Bäumen an den Strecken im Wald ist beträchtlich“, geht die Sicherheit vor.

Womöglich müssen die Läuferinnen und Läufer aber nur eine Woche warten. Die Ausrichter hoffen, die Meisterschaften am kommenden Sonnabend nachholen zu können. Ob das klappt, war bis Redaktionsschluss jedoch noch nicht ganz sicher. 

Quelle : EJZ online, 10.03.2023

 


Bericht vom Kreisturntag

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Clenze, 10. März 2023

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Elbufer Rundschau, Herbstausgabe Oktober 2021